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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Seite - 915 -
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915Anhang %URFNHV 0DULD $QQD "± 7RFKWHU YRQ %DUWKROG +HLQULFK G b Sie war eine der beiden überlebenden Töchter Barthold Heinrichs d. Ä., ab 1745 verhei- ratet mit Jakob Nikolaus Martens (1712–1786), der in Hamburg als Advokat tätig war. %URFNHV 0DULD +HOHQD ±௘ FD 7RFKWHU YRQ %DUWKROG +HLQULFK G b Sie war eine der beiden überlebenden Töchter und das jüngste Kind von Barthold Heinrich d. Ä. Ab 1748 war sie mit dem Kaufmann Christian Timpe verheiratet. 1752 wurde sie wegen Ehebruchs und Fluchtversuchs in Haft genommen und bis 1755 auf der Festung Dömitz festgesetzt. /LW $'% /DSSHQEHUJ 6HOEVWELRJUDSKLH GHV 6HQDWRUV %DUWKROG +HLQULFK %URFNHV 6 ࣠I 6FKU|GHU /H[LNRQ GHU KDPEXUJLVFKHQ 6FKULIWVWHOOHU %G 6 ࣠I %G 6 .LXSHO =ZLVFKHQ .ULHJ /LHEH XQG (KH 6 ࣠I 6SDOGLQJ 7KH $FFRXQW %RRNV 6 %URZQ 0DUJDUHW /DG\ JHE &HFLO ± EULWLVFKH $ULVWRNUDWLQ Lady Margaret war Tochter eines einÀussreichen Parlamentariers. Nach ihrer Heirat mit dem Kaufmann Robert Brown lebte sie von 1725 bis 1734 in Venedig, wo sie ihre Liebe zur italienischen Oper entdeckte und zum Mittelpunkt der dortigen kunstsinnigen Gesell- schaft wurde. Da sie Farinelli in Venedig halten wollte, verhinderte sie als dessen Förde- rin, dass er damals von Händel nach London geholt wurde. Nachdem sie nach London zurückgekehrt war, lud sie den Sänger jedoch zu ihren „Saturday evening concerts“ ein, die einem „new Italian style“ huldigten und unterschwellig gegen Händel gerichtet waren. Um 1745 soll der Graf von Saint Germain der verantwortliche Organisator der Konzerte gewesen sein. Auch in der Korrespondenz der Pirkers wird Lady Brown als einÀussreiche „Türöffnerin“ des Londoner Musiklebens erwähnt (siehe z. B. Brief vom 30. September 1748, 33). /LW 0DU[ +lQGHO XQG VHLQH =HLWJHQRVVHQ 6 I 0DU[ +lQGHO /H[LNRQ 6 %U KO +HLQULFK 5HLFKVJUDI YRQ ௘ ± VlFKVLVFKHU 6WDDWVPDQQ Brühl begann 1727 seine steile Karriere als kursächsischer und königlich polnischer Kam- merjunker. Wenige Jahre später war er bereits Präsident des Kammerwesens und der Berg- werke, wurde 1737 zum Obersteuerdirektor und 1738 zum Generalintendanten der Hofoper ernannt ab 1746 war er sächsischer Premierminister. In der Korrespondenz der Pirkers ¿ndet Brühl in Zusammenhang mit Giuseppe Jozzis beruÀichen Plänen am Hof von Versailles (die Frau des Dauphins war eine sächsische Prinzessin) und einem eventuellen Engagement in Dresden Erwähnung (Briefe vom 11. und 14. Oktober 1748, 48 und 50). Lit. NDB. %XUOLQJWRQ 5LFKDUG %R\OH UG (DUO RI ௘ ± 'LUHNWRU GHU 5R\DO $FDGHP\ of Music in London %XUOLQJWRQ DQG RI &RUN 'RURWK\ 6DYLOH &RXQWHVV RI ௘ ± Richard Boyle gehörte einer sehr wohlhabenden Familie mit großem Landbesitz an. Er
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Titel
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Untertitel
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Band
1 & 2
Herausgeber
Daniel Brandenburg
Verlag
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
1048
Kategorie
Kunst und Kultur
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