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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
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922 Anhang Misserfolge von Crosas Aufführungen sowie über seine sonstigen Lebensumstände in London. /LW *URYH .LQJ :LOODHUW *LRYDQQL )UDQFHVFR &URVD &XPEHUODQG :LOOLDP $XJXVWXV 'XNH RI ± EULWLVFKHU )HOGKHUU William Augustus war der jüngste Sohn des späteren britischen Königs Georg II. und dessen Frau Caroline. Er besaß ein nur mäßig ausgeprägtes Interesse für die Musik. Seine militärischen Erfolge bei Dettingen (1743) und Culloden (1746) veranlassten Georg Friedrich Händel zur Vertonung einiger patriotischer Texte. Christoph Willibald Gluck brachte seine Oper La caduta dei giganti in Anwesenheit des Feldherrn zur Aufführung. /LW 0DU[ +lQGHO XQG VHLQH =HLWJHQRVVHQ 6 ࣠II 0DU[ +lQGHO /H[LNRQ 6 ࣠I &X]]RQL )UDQFHVFD ± 6lQJHULQ Cuzzoni war eine der bedeutendsten Prime donne des 18. Jahrhunderts. Ihre Ausbildung erhielt sie in Italien, wo auch ihre Karriere begann. 1722 ging sie auf Einladung der Royal Academy of Music nach London und war dort bis 1728 als Prima donna engagiert. Wäh- rend dieser Zeit heiratete sie den Cembalisten Pietro Giuseppe Sandoni (1685௘ –1748). Ihre Rivalität mit Faustina Bordoni führte 1727 durch ein Handgemenge auf der Bühne zu einem öffentlichen Skandal. Nach Schließung der Academy kehrte sie zunächst nach Italien zurück, wurde aber 1733 erneut nach London gerufen, diesmal an die Opera of the Nobility. Im September 1740 schloss sie sich der Truppe des Pietro Mingotti an und lernte spätestens dann Marianne Pirker kennen. Fünf Jahre später erhielt sie eine feste Anstellung am Hof in Stuttgart, die sie jedoch 1748 wieder aufgab, um in Bologna Erb- streitigkeiten um den Nachlass ihres Mannes zu regeln. Marianne sah darin eine Chance, selbst am württembergischen Hof angestellt zu werden. In den Briefen Marianne Pirkers ¿ndet Francesca Cuzzoni in Zusammenhang mit ihrer bevorstehenden Abreise aus Stuttgart Erwähnung. Am 11. Oktober 1748 (49) kündigte Marianne an, sie wolle bei der Kollegin nachfragen, ob das Gerücht ihrer bevorstehenden Abreise nach Italien stimme, weil sie selbst ihren Posten übernehmen wolle. Wenige Wochen später meldete die Pirkerin, dass die Abreise erfolgt sei (Brief vom 1. November 1748, 67), und ein halbes Jahr später (Brief vom 19. Juni 1749, 169) berichtete sie ihrem Mann, sie werde mit der Besoldung der Cuzzoni in Stuttgart angestellt diese werde jedoch zur Hälfte in Natura- lien ausbezahlt werden, die man allerdings gut um den doppelten Betrag weiterverkaufen könne. Francesca Cuzzoni verstarb 1772 völlig verarmt in Bologna. /LW 0** 0DU[ +lQGHO XQG VHLQH =HLWJHQRVVHQ 6 ࣠II 'DOO¶$EDFR -RVHSK 0DULH &OHPHQV ௘ ± 9LRORQFHOOLVW XQG .RPSRQLVW Dall’Abaco wurde als Sohn des Komponisten Felice Evaristo DallތAbaco in Brüssel ge- boren. 1729 trat er in die Dienste des Kölner Kurfürsten Clemens August ein und wurde Titular-Kammerdiener und Hofmusikus. 1738 stieg er zum Kammermusikdirektor und Kurfürstlichen Rat auf. Nach seiner Hochzeit mit Therese Cosman bereiste Dall’Abaco ab
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Titel
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Untertitel
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Band
1 & 2
Herausgeber
Daniel Brandenburg
Verlag
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
1048
Kategorie
Kunst und Kultur
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