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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
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924 Anhang Bemühungen Darbesތ, Pietro Mingotti beim dänischen Hof wegen angeblicher Geld- verschwendung in Misskredit zu bringen und ihm auf diese Weise die Impresa zu ent- ziehen (Brief vom 3. bis 7. Januar 1749, 90). 1750 ist er in Kopenhagen als Hofgeiger nachweisbar. /LW 6FK W]H +DPEXUJLVFKH 7KHDWHUJHVFKLFKWH 6 0 OOHU YRQ $VRZ $QJHOR XQG 3LHWUR 0LQJRWWL 6 0DU[ +lQGHO XQG VHLQH =HLWJHQRVVHQ 6 'H 0DU]LV 3LHWUR JHQ Ä3DVTXDOLQR³ XP ௘ ±$QIDQJ 9LRORQFHOOLVW und Komponist De Marzis, bekannt auch als „Pasquali“, „Pasqualino“ oder „Pasqualini“, kam wahr- scheinlich Anfang der 1730er Jahre nach London. Wo und bei wem er zuvor ausgebildet worden war, ist nicht bekannt. 1732 trat er zum ersten Mal bei Konzerten in Hickford’s Music Room in Erscheinung vier Jahre später wirkte er bei der Uraufführung von Georg Friedrich Händels Alexander’s Feast im Orchester mit. 1748 wurde er Mitglied der Society of Musicians und veröffentliche eine Sammlung von Solostücken für Violon- cello bei John Walsh . Einer Bemerkung Franz Pirkers zufolge war er in jenem Jahr auch Mitglied der Musikkapelle des Prince of Wales (Brief vom 12. November 1748, 72). Er galt als einer der bedeutendsten Violoncellisten seiner Zeit, und Charles Burney schätzte seine Fingerfertigkeit, bemängelte aber seinen „rauen Ton“. Die Pirkers waren gut mit ihm bekannt er ließ Marianne nach ihrer Abreise Grüße ausrichten (Brief vom 10. Dezember 1748, 83). Franz hoffte vergeblich, wie De Marzis in die Musikkapelle des Prinzen auf- genommen zu werden (Brief vom 10. Januar 1749, 95). /LW %XUQH\ *HQHUDO +LVWRU\ RI 0XVLF 6 +LJK¿OO࣠ ࣠%XUQLP࣠ ࣠/DQJKDQV %LRJUDSKLFDO 'LFWLRQDU\ RI $FWRUV %G 6 %XUURZV࣠ ࣠'XQKLOO 0XVLF DQG 7KHDWUH 6 ࣠I 'HOOD 6WHOOD *LRYDQQD XP ௘ ±௘ QDFK 6lQJHULQ Giovanna Della Stella debütierte 1737 in Pisa in der Oper Temistocle von Giovanni Chinzer und gehörte ab 1738 der Truppe Pietro Mingottis an. Als der kunstsinnige Kurfürst Clemens August von Köln sie 1744 während eines Aufenthalts in Hamburg hörte, engagierte er das Ensemble Mingottis 1745 nach Bonn und stellte Della Stella als Hof- sängerin an. Im Sommer 1749 entließ er sie wieder, gestattete ihr aber die Beibehaltung des Titels einer Kurfürstlichen Kammervirtuosin. Kurz vor dem Aufenthalt in Bonn hei- ratete Della Stella den Impresario und Librettisten Giovanni Battista Locatelli , mit dem sie 1750 nach Prag und schließlich nach St. Petersburg ging, wo sie 1759 zum letzten Mal nachweisbar ist. In den Briefen der Pirkers wird sie in Zusammenhang mit den Be- mühungen um ein Engagement von Seiten und für Giuseppe Jozzi als Kontaktperson in Bonn erwähnt. /LW 0 OOHU YRQ $VRZ $QJHOR XQG 3LHWUR 0LQJRWWL 5LHSH &HULPRQLDO DQG ,WDOLDQ 2SHUD S. 158.
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Titel
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Untertitel
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Band
1 & 2
Herausgeber
Daniel Brandenburg
Verlag
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
1048
Kategorie
Kunst und Kultur
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