Seite - 184 - in Land der Verheißung – Ort der Zuflucht - Jüdische Emigration und nationalsozialistische Vertreibung aus Österreich nach Palästina 1920 bis 1945
Bild der Seite - 184 -
Text der Seite - 184 -
184
Zionistinnen und Zionisten goutierten die Remigrationsbestrebungen einstmali-
ger Immigrantinnen und Immigranten nach Kriegsende keineswegs. Die Rück-
kehr nach Europa wurde zur „Charaktersache“ gemacht und als „Davonschleichen“
betrachtet, Rückkehrwillige wurden an der Ausreise gehindert und vereinzelt sogar
tätlich angegriffen. Erneuten Ärger löste das 1952 erlassene israelische Staatsbürger-
schaftsgesetz aus, als sämtliche Einwohnerinnen und Einwohner eine Staatsbürger-
schaft annehmen mussten und viele ehemalige Österreicherinnen und Österreicher
ihren Pass nicht gegen einen israelischen eintauschen wollten.
Land der Verheißung – Ort der Zuflucht
Jüdische Emigration und nationalsozialistische Vertreibung aus Österreich nach Palästina 1920 bis 1945
- Titel
- Land der Verheißung – Ort der Zuflucht
- Untertitel
- Jüdische Emigration und nationalsozialistische Vertreibung aus Österreich nach Palästina 1920 bis 1945
- Autor
- Victoria Kumar
- Verlag
- Studienverlag Ges.m.b.H.
- Ort
- Innsbruck
- Datum
- 2016
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY 4.0
- ISBN
- 978-3-7065-5419-0
- Abmessungen
- 15.6 x 23.4 cm
- Seiten
- 216
- Schlagwörter
- Palestine/Israel, Aliyah/Zionism, Jewish history of Austria, National Socialism in Austria, Palästina/Israel, Alijah/Zionismus, Jüdische Geschichte Österreichs, Nationalsozialismus in Österreich
- Kategorien
- Geschichte Nach 1918