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Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe A-D, Band 1
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Seite - 61 - in Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe A-D, Band 1

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Al tomonte Bar tho l . — Al t r ingcr . dem Director derselben, Freyh.v. Strudel, als Gehülfe zugetheilt. 172tj .machte er sich zu Linz seßhaft, und starb dort den 14. Sept. 1745, wurde aber im Stifte Heiligenkreuz, wo er gerne verweilte und viel arbeite-te, (am Eingang der Kirche) begraben. Altomonte, Bartholom., Maler und Mitglied der Akademie der bild. Künste in Wien, Sohn des Vorigen, geb. zu Warschau den 24. Febr. 1702, kam als Kind mit seinem Vater nach Wien, lernte bey ihm dieMalerlunst, bis er von ihm 1717 nach Italien geschickt wurde, wo er 2 Jahre die Schule des Franceschini in Bologna besuchte. Von da ging er nach Rom, krachte dort 2 Jahre in der Schule L u tti's zu, und ging sodann nach Neapel. Hier besuchte er ebenfalls 2 Jahre die Schule des Franz Solimena, und wählte sich ihn in der Folge zum Muster. Er kam hierauf nach Deutschland zurück, ging 1728 nach Linz, wo sein Vater damahls lebte, wurde 1770 Mitglied der Wiener Akademie; sein Aufnahmsstück war Aurora, wie sie den Morpheus im Schlafe weckt. — Er starb zu Linz. — Herrliche Altarblatter der beyden A. schmücken viele Kirchen Wiens und landerer Orte desKaiser- thums. Alt-Ragusa, dalmat. Marktflecken im Kreisevon Nagusa, das alte Epidaurus, wo eine Wasserleitung und andere Alterthümer ent- deckt wurden. Altrasen, ltyrol. Dorf und Schloß im Pusterthaler Kreise mit 3,200 Einw. Altringer/ auch Aldringer, Ioh., nachmahls Graf von Aldringcn, kaiserl. Heerführer im 30jährigen Kriege, war von geringer Abkunft aus Luxemburg. Durch Tapferkeit, Gewandtheit des Geistes und Fertigkeit in schriftlichen Arbeiten stieg er im ösierr. Heere vom Gemeinen bis zum Obersten empor. Er begleitete Wallen- siein, zu dessen Günstlingen er gehörte, auf seinem Zuge nach Nord- deutschland; 1626 focht er in der Schlacht bey der Dessauer Brücke gegen Ernst von Mansfeld; 1627 wurde er vom Kaiser Ferdi- nand II . in den Freyherrnsiand erhoben; 1628 befand er sich unter den Commissarien, durch welcheWallenstein das ihm zugetheilteHer- zogthum Mecklenburg in Vesib nehmen liesi. 1629 Generalmajor, be- fehligte er vor Magdeburg, dann unterCollalto in Italien, wo er !630Mantua mit Sturm einnahm. 1631 führte er ein kaiserl. Heer aus Italien, Ti l ly zu, den er jedoch erst nach'der Niederlage von Leipzig erreichte. 1632 bereits,, General - Feldmarschall und Graf, wurde er bey Gustav Adolph's Ubergangeüber den Lech (5. April) fast zugleich mit Til ly verwundet, vereinigte sich mit Wallenstein in Böhmen und commandirte im folgenden Jahre (1633) in Bayern und Schwaben gegen die schwedischen Feldherrn Gustav Horn und den Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar. Mit ihm vereinigte sich im Herbst 1633 ein span. Heer unter dem Herzog von Feria, aber ihreUnternehmungen blieben so erfolglos, dasi der Herzog vor Misimuth starb, und A. in den Verdacht gerieth, auf Wallenstein's Befehl absichtlich seine Plane vereitelt zu haben. Im nächsten Jahre (1634 am 20. Iuly) wurde A. bey Räumung der Stadt Lands Hut in Bayern
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Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe A-D, Band 1
Titel
Österreichische National-Enzyklopädie
Untertitel
Buchstabe A-D
Band
1
Autoren
Franz Gräffer
Johann Czikann
Verlag
H. Strauß
Ort
Wien
Datum
1835
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.3 x 22.0 cm
Seiten
788
Schlagwörter
Nachschlagewerk, Biografien
Kategorien
Lexika National-Enzyklopädie
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