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Becher. — Beck. 219
dieselbe mit B. besetzt. Er starb daselbst 1793. Seine Vorlesungen
kamen erst 1304 heraus. Seme sämmtlichen Werke erschienen jedoch schon
1770 zu Neapel: Opei-6 6iv6r56 clel Narck^36 (>5ai-6 Vec^aria; die
beste Ausgabe seiner Schrift 6m ä<5iitti 6 66Ü6 psnc; ist zu Venedig
1731; die beste deutsche Übersetzung von Bergk, Leip. 1793/ erschienen.
— Philosophischer Geist und humane Freysinnigkeit, wissenschaftliche
Gründlichkeit und Streben nach heller Bestimmtheit der Vorstellungen
und des Ausdruckes beurkunden sich in allen Schriften B.'s.
Becher/ Dav., Doctor derArzneykllnde undPhysikus zuCarls-
bad in Böhmen, war geb. zu Earlsbad 1725. Seine Studien'
vollendete er zu Prag mit vielem Erfolge und begab sich nach erlangter
Doctorwürde wieder in seine Vaterstadt, wo er sich durch viele glückliche
Curen auszeichnete, und bald das Physicat erlangte. Er gab im Drucke
heraus: Vi^ßi-tatta inauAliralig ineäica, odzei-vaUo
Prag, 1751. — Neue Abhandlung vom Carlsbade. 3 Thle. eb. 1766
—63. 2. Aufl. 1772.
BechiN/ böhm. Stadt im Taborer Kreise, am Flusse Luschnitz
mit 1,900 Einw., 2 Vorstädten, prächtigem Schloß, 1 Dechantkirche,
nngemein schönem Landhause und einem Thiergarten, der34,630 Schritte
im Umfange hat, in welchem 6—700 Stück Schwarz- und Rothwild ge-
hegt werden.
Beck's, Friedr. (Universitats-) Buchhandlung in Wien,
ist eine der solideren Verlagshandlungen, und macht auch nahm-
hafte Sortimmtsgeschäfte. Unter ihrem Verlage ist noch Viel von dem
vorigen Besitzer Wappler (in dessen Gesellschaft Beck's Vater die
Handlung überkommen): Denis Merkwürdigkeiten der Oarelli'schen
Bibliothek; dessen Wien's Buchdruckergcschichte; ^acyuin collectanea;
Iahn's biblische Schriften :c. F. B. verdient für den schönen Eifer, mit
welchem er für die, das Vaterland selbst betreffende Literatur thätig ist,
gewürdigt zu werden. Ridlers Archiv 1331-^33 hat er selbst mit Scha-
den fortgesetzt. Sonst gehören zu seinen Verlagsartiteln: Hant.kalt:r
!'6c6N5U5 arckivi (üampilil.; — Ho5t I'iora ^ustriÄca, — meh-
rere Schriften Littrow's; — Mosel's Geschichte der Hofbibliothek; —
Scholz's Chemie; —> ^i-iparütuin, 8iv6 ä6 analozia linz^rum; —
Tschischka's Reisegefährte;-^Zang's blutige Operationen:c. B. hat auch
die Hauptcommission der österr. National-Enoyklopadie, und derKalten-
bäck'schen österr. Zeitschrift.
Beck, Iol). Nep., Dr. der Arzneykunde, k. k. Sanitätsrath,
Stadt- und Badearzt in Baden, Ordinarius des dortigen Marien-
spitals, geb. zu Pruszka in Ungarn den 13. Dec. 1739, studirte die
Berufswissenschaften an der Wiener Universität, woselbst er graduirt
wurde. Nachdem er einige Zeit als Secundararzt im Wiener allgemei-
Seit
, ^ .^ > Zu
trauen erworben, daß"ihm 1327 die Stelle als Stadt- und Badearzt
nach Schent's Resignirung übertragen wurde. 1332 erhielt B. in Rück-
Österreichische National-Enzyklopädie
Buchstabe A-D, Band 1
- Titel
- Österreichische National-Enzyklopädie
- Untertitel
- Buchstabe A-D
- Band
- 1
- Autoren
- Franz Gräffer
- Johann Czikann
- Verlag
- H. Strauß
- Ort
- Wien
- Datum
- 1835
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.3 x 22.0 cm
- Seiten
- 788
- Schlagwörter
- Nachschlagewerk, Biografien
- Kategorien
- Lexika National-Enzyklopädie