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Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe A-D, Band 1
Seite - 746 -
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746 Dragomirfalva. —Draskovics Georg, Graf. Claudius: Welt und Ton, Bildungsschrift, Prag 1829. 2. Aufl. 1833. 3. Aufl. 1334. — Theorer. pract. Anleitung zum Whistspiele (2. Aufl.) Wien 1333. — Das Buch der Geschichten, Unterhaltungsbuch für die Jugend; eb. 1834.— Cornelia, Unterhaltungsschrift für die Jugend; eb. 1334.— Pesth, 1334. 1335 erscheinen seine Gedichte in Stuttgard bey Cotta in einer verbess. und geläuterten Gesammtausgabe. Er lieferte ferner belletristische und Miocellen-Beyträge zum Morgenblatt, Gesellschafter, Merkur, Abendzeitung, Blatt. f. lit. Unterhaltung, Komet, Hebe, Freymüthi- gen, die Grazien, Morgenzeirung, Chans, Originalien, Z. f. d. eleg. Welt, Erheiterungen, Zuschauer, Satanszeirung, Schnellpost, Wei- marer Journal, und zu allen österr. Journalen; seit einigen Jahren hat er sich fast ausschließend dem Morgenblatt und der Sch ickh'schen Wiener Zeitschrift zugewendet. Außerdem enthalten auch Aglaja, Freundschaft und Liebe, Frauentaschenbuch, Huldigung den Frauen, Forruna, Win- tergrün, Schlesisches Taschenb., Eidora, Alpenrosen, Philomele, Au- rora, u. s. w.. Beytragein Versen und Prosa von ihm. Seit 1334 ist er auch Mitherausgeber des Leipziger Pfennig-Magazins. Dragomir fa lva, ungar. Dorf im Märmaroser Comitat, an der Iza, dessen Einwohner schöne Teppiche weben, die aber nicht in den Handel kommen, und Siebrander verfertigen, die sie in Ungarn ver- kaufen; auch sindet man in der NaheBergöhl, Bergtheer, Erdpech und Alabaster. Dragoner, s. unter Cavallerie. Draskovics, die Grafen. Diese in der Geschichte Ungarns ^seit Jahrhunderten^ berühmte Familie trat zuerst in Dalmatien unter dem Nahmen Suadich auf. I r anus de Suadich zog mit Andreas I I . König von Ungarn, nach Palästina; half hierauf die inneren Unruhen Ungarns dampfen (1225 — 35) und erhielt zur Belohnung die Graf- schaft Hudina und Cettina. Sein Enkel Andreas war ein treuer Anhanger des Königs Andreas I I I . gegen Car l von Sicilien; ver- lor darüber alle Besitzungen, erhielt sie jedoch wieder von Andreas sammt der Landschaft Tinnien 1299. Seine 4 Söhne schrieben sich zu- erst Draskovics. Sie, so wie ihre Nachfolger, sammelten sich durch- gehends in den Kriegen Ungarns ausgezeichnete Verdienstes die Fürsten belohnten sie mit Gütern und Würden. So erhielt Nikolaus D. , der sich in Dalmatien, Sicilien und Friaul unter König Ludwig I. als Feldherr großen Ruhm erworben hatte, 1363 das Schloß und die Herrschaft B i l i na in Slavonien. Unter Bar tho lomäus D. verlor jedoch durch der Türken Einfalle und Eroberungen die Familie alle ihre Besitzungen (1527); den alten Glanz stellte dessen Sohn, der Car- dinal Georg D. (s. d,) wieder her. Die Geschichte führt von nun an mehrere dieses ruhmwürdigen, von Ferdinand I I . 1631 in den Grafenstand erhobenen Geschlechtes auf, welche als Diener der Kirche/ Staatsbeamte und Feldherren auf eine hervortretende Weise gewirkt haben. Draskovics Georg, Graf, geboren auf dem Stammschlosse B i l i n a am 5. Febr. 1515; smdine anfangs zu K rakau und W i e n ,
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Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe A-D, Band 1
Titel
Österreichische National-Enzyklopädie
Untertitel
Buchstabe A-D
Band
1
Autoren
Franz Gräffer
Johann Czikann
Verlag
H. Strauß
Ort
Wien
Datum
1835
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.3 x 22.0 cm
Seiten
788
Schlagwörter
Nachschlagewerk, Biografien
Kategorien
Lexika National-Enzyklopädie
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