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Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe E-H, Band 2
Seite - 383 -
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Gleichenberg. — Glockengießer-Arbeiten. 383 Rinftied vonTodtenstein;—Bodo, und seine Brüder; — Marno derSchre» ckenvolle, Bellido Dolfos. — Bey Ant. Dol l in Wien: ?ierre 8ouci5; —Winfried der Zwerg vom Löwenthale; — Edmund Westerholm;— Wal« draf der Wandrer; — die beyden Spencer. — Bey Rehm in Wien : Die Brüder v.Staufenberg; — Fridolin v. Eisenfeld; — der Grafv.Varennes; — Theodorich der Große. — Bey Hartleben in Pesth: Wippo v. Kö» nigstein; —Rosa das Bettlermädchen.—Bey Wal l is h ausserin Wien : Nettchens Entführung a. d. Serail; —Pauline v. Saligna; — der Geist Oelaor. — Bey Pichler in Wien: Werno der Kühne; — die Zwillinge vom Wolfsberge; —Andolin v. Grauenfels;— Fritz v. Fan« naur. — Bey Bau,er in Wien: Peter Schwalbe; —Ferdinand und Louise. Die gelungensten seiner theatralischen Leistungen sind : Der Berg- geist oder die 3 Wünsche; — V^or der Wanderer aus dem Wasser, reiche; — der Hölle Zaubergaben;—Pächter Valentin; — Peter Stieg- litz; — Adler, Fisch und Bar; — die Musikanten'am Hohenmarkt; — der lustige Fritz lc. — Seit 1831 gibt G. eine Art Fortsei'mq der ehemahls so beliebt gewesenen Eipeldauerbriefe unter dem Titel: Konn,che Briefe des Hanns Iörgelvon Gumpoldskirchen lc. in zwanglos erscheinen« den Heften heraus, wovon bereits 34 erschienen sind, welche mit ziem, lichem Beyfall aufgenommen wurden. Gleichenberg, steyermärk. Dorf im Grätzer Kreise, ist des Iohannis« brunnens wegen bemerkenswerth, welcher dem Selterwasser nahe kommt. Gleisbach, die Grafen von, in Steyermärk. Sieg mund Fried« rich von G. wurde 1625 sammt seinen Erben in den Freyherrnstand und Hans Sieg mund Freyh. v. G. 1677 sanuut seinen Erben indcn Grafenstand erhoben. Rud olvh G. lebteum 1209/Siegmund 1240, Rudolph 1270, Ulrich 1330, Hanns 1370, ein anderer Han ns von G. 1520. Wilhelm von G. war unter den Abgesandten, welche 1578 an Erzherzog Carl gesandt waren, um Religionsfreyheit zu er« langen. Caspar von G. blieb 1607 gegen die Türken bey Kanisa. Siegm. Friedr. Freyh. v. G. war um 1644 innerösterr. Hofkriegs- rath. Ioh . Siegm. Graf v. G. geboren zu Grätz den 6. Sept. 1660 war Jesuit. Er schrieb lateinische Gedichte. Gleisdorf, steyermärk. Marktflecken im GrätzerKreise an der unga^. Poststraße, in fruchtbarer Gegend an der Raab gelegen, hat ein 1746 errichtetes Piaristencollegium, 800 Einw. und eine Hauptschule. Gl ina, Marktflecken und Stabsort des ersten Banalregiments in derBanalgvänze dercroatischen Militärgränze, am Flüßchen gleiches Nah- mens, in einer von Hügeln umschlossenen Ebene, hat 1600 Einw.,eine Haupt- und Mädchenschule, beträchtliche Viehmärkte und Postenwechsel. Gliniany, galiz. Stadt im Zloczöwer Kreise, mit 443 Häusern und 2,200 Einwohnern. Glinsko, galiz. Dorf im Zolkiewer Kreise, mit einer Geschirr- fabrik, die aus dem i» der Nähe des Ortes gegrabenen Thone schönes Fayencegeschirr und rothes und schwarzes Wegdwood erzeugt. Glocke'.igicßcr-Arbeltcn. 1784 wurde die Glocken-uudRoth« gießerey in der österr. Monarchie für eine freye Kunst erklärt, und von aller zunftmäßigen Verfassung befreyt. Außer den bedeutenden Glocken-
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Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe E-H, Band 2
Titel
Österreichische National-Enzyklopädie
Untertitel
Buchstabe E-H
Band
2
Autoren
Franz Gräffer
Johann Czikann
Verlag
H. Strauß
Ort
Wien
Datum
1835
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.3 x 22.0 cm
Seiten
696
Schlagwörter
Nachschlagewerk, Biografien
Kategorien
Lexika National-Enzyklopädie
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