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Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe E-H, Band 2
Seite - 417 -
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Graßl iy . — Greifenstein. 417 multuarischer Volksexcesse, nur neun Monathe verweilte, diese Frist aber auf das beste zu benutzen verstand. Die?lusbeute seines Aufenthalts in Rom waren eine treffliche Copie der berühmten Gruppe der Niobe, eine Menge Reliefs, Büsten, Antiken und Statuen, wel- che er nach seiner Vaterstadt sandte, dann eine reiche Sammlung von Zeichnungen, welche sein Skizzenbuch zu einem höchst interessan- ten Gegenstande machten. — 1794 erhielt G. die Beförderung zum Directorate der höheren Ku^stclassen, nahmentlich der Historien- m'd Landschaftsmalerey, in welcher Stelle er immer außerordentlicheThätigkeit an den Tag legte und welche selbst dann nicht erkaltete, als zunehmende Altersschwache und physische Leiden ihn hinderten, durch eigene Leistungen die Ehre der Anstalt zu fördern. — O.'s vorzüglichste Kunsterzeugnisse stammen aus der Periode nach seiner Wiederkehr aus Italien. Die be« kanntesten seiner Arbeiten sind die Portrats Franz I., des Erzherzogs Carl , Canova's lc. Er starb don 31. Dec. 1807. GraßlitZ, böhm. Municioalstadt im Elbogner Kreise, zur gleich- nahmigen Herrschaft gehörig, liegt am Silber- und Zwodabache,, in einem angenehmen Thale zwischen hohen Bergen und zahlt 4,7W fleißi- ge Einw., welche musikalische Instrumente aller Art verfertigen, 2Baum- wollgarnsmnnereyen betreiben, lviele rohe Katune und Tüchel weben, Spitzen klöppeln:c. Graupen, böhm. kleine Bergstadt im Leitmeritzer Kreise, hat Zinngruben und viele Strumpfwirker unter ihren 1,400 Einwohnern. In der Vorstadt steht das Lustschloß H einrichsruh e. Gravedona, lombard. Flecken in der DelegationCo m o, amCo- mersee mit 3,200 Einwohnern. Sehenswürdig sind hier die alten In^ fchriften und Frescogemalde in der Kirche und? der Marmorpalast des Herzogs von'Av it o. Gravosa (Santa Croce), dalmat. Dorf im Kreise Ragusa, eigentlich der Hafen von Ragusa und der gewöhnliche Spaziergang der Nagusaner, mit einer Schiffswerft«, welche die einzige in Dalmat!en ist, auf welcher Hochseeschiffe gebaut werden. Gredig, oberösterr. Dorf im Salzburger Kreise, hat Marmor- brüche mit großen Marmorsägen. GregUS, Mich., Professor der Philosophie, Ästhetik, Mathe- matik und classischen Literatur an dem evangelischen Districtual-Colle- gium zu Eperies in Ungarn. Er war daselbst geboren, begann seine Studien in dem Collegium, setzte sie im Lyceum A. C. zuPreßburq fort, vollendete sie auf wr Universität zu Jena und erhielt nach sei- ner Zurückkunft obige Anstellung. In der deutschen, slavischen und un» garischen Literatur ist er gleich bewandert. Er gab im Drucke heraus: Durch welche Mittel kann die Wirksamkeit des Kanzelredners zweckmäßig erhöht werden? (Gekrönte Preisschrift) Pesth 1821.— Kompendium ^eztnLticae, usui ^uäiloi-urn suorum edidit. Kaschau 1826. Au- ßerdem erschienen von ihm noch mehrere zum Tbeil polemische Aufsätze und G^ichte in der Pesther deutschen Zeitschrift Ir is, 1826 und l827. Greifenstein, eine uralte, durch häufige Herl^ellungen des Be- sitzers Fürsten von Liechtenstein gut erhaltene, jedoch dadurch fast Oestcrr.Nat.Encvkl.Vd.lt, „, 2?
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Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe E-H, Band 2
Titel
Österreichische National-Enzyklopädie
Untertitel
Buchstabe E-H
Band
2
Autoren
Franz Gräffer
Johann Czikann
Verlag
H. Strauß
Ort
Wien
Datum
1835
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.3 x 22.0 cm
Seiten
696
Schlagwörter
Nachschlagewerk, Biografien
Kategorien
Lexika National-Enzyklopädie
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