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Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe E-H, Band 2
Seite - 565 -
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Herr mann, Vened. Franz I o h. 565 princlpilrn Vustr!»«, «U2s> » pi-Im» n«:<atu, czn» i> sliil mnn« ta, sul) ltl»l>enl)«i-2!ia2e »lirni« Ml,rc:1,i ma»culum ultirnurii (^2rl>I„m I I . K<»3em II> gnan., nuiiiu» eic, ci^oucn. Operand ot 8Nlci!»m conserentikois K. NerrßnU et k„5teno Neer. Freyburg, 1752 — 53 mit 92 Ku- pfertafeln. Der 3. Theil endlich (wieder aus 2 Bdn. bestehend) ist: pinacmlieca principum ^Vuztriae, in c^ua MÄl^ninnum. Nncum c^ue sculpla, c»«»aia, p incisa i'-'fei'iintiir et commentariis i!Iu5tr»ntur. et 5tucl,l>m conferentibuz M. Herr^nlt et l i . H«or. eb. mit l l2 Kupfertafeln. Schon war der 4. Theil vollendet, ging aber in der großen Feuersbrunst zu Grunde, welche 1763 das Kloster St. Blasien verzehrte. (DaK Werk ward 1773 zu Wien neu gedruckt,) H. sah dieses Unglück nicht mehr , denn er war schon 1762 gestor- ben, nachdem er mehrere Jahre mit dem Titel eines geh. Rathes des Fürstabtes von St . Blasien, und als St. BlasischerStatthalter und Propst zu K rozingen im Breisgau gelebt hatte. Da auch sein Ge- hülfe, Rustenus Hee r, ein Jahr nach jener Feuersbrunst starb, so ar- beitete der gelehrte Abt von St. Blasien, Mar t in Gerbert, ienen 4. Theil von Neuem aus, der dann unter folgendem Titel er- schien : 'I'opnAi'a^Ina principuin /Vustriue. 2 Bde. St. Blasien, 1772. Nach H.'s Plane sollte noch ein 5. Theil das Werk vollenden, mit dem Titel: Insi'.riplinnez dstmug /^«gtriÄcae ex t«m>>Il8, pala^ tiiz, zeplilcri», »»«nis aeneiH^etc. «olleciae. Allein diese Abtheilung dej großen Werkes wurde nicht ausgearbeitet. Herrmann, Bened. Franz Ioh . , wurde zu Marienhof iü Sceyermark am 14. März l?55 geboren. Er war ein Mann, der sich durch unverdrossene Thätigkeit in den Geschäften, durch unabläßli- chcn Eifer nach Erwerbung höherer Kenntnisse, aus dem Zirkel gewöhn- licher Menschen auf eine hohe Stufe des Verdienstes und der Ehre ge- schwungen; der mit der gründlichsten Gelehrsamkeit eine schöne Seele verband, und durch seine weise Wirksamkeit, durch seine mannigfalti- gen erworbenen Wissenschaften und durch seine Humanität vieles Gute verbreitete. H. genoß zu Mu rau, wohin in den ersten Jahren seiner Kindheit sein Vater sich begab, und sich eine andere kleine Landwirth- schaft zu St . Ägydien bey Murau kaufte, den ersten Unterricht in der dortigen Stadtschule. Darauf ward er in seinem lN. Jahre in dai Dominikanerkloster zu Friesach in Kärnthen gegeben, wo er die Humaniora studir,!, sollte, hernach aber zur Erlernung der Salzwerks- kmlde nach den Salzwerken zu Aussee geschickt. Bald darauf wurde er bey der fürstlich Schwärzender g'schen Rechnungs - Revision in Gratz angestellt. Hier erwachte sein Trieb zum Studiren von Neuem, und er wende« alle Stunden, die er sich abmüßigen konnte, dazu an; be» suchte die Vorlesungen auf der dortigen Universität, und hielt sich von seinem kleinen Gehalte besondere Lehrer in der lateinischen, französischen und italienischen Sprache. 1774 wurde er bey der damahls in alle«
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Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe E-H, Band 2
Titel
Österreichische National-Enzyklopädie
Untertitel
Buchstabe E-H
Band
2
Autoren
Franz Gräffer
Johann Czikann
Verlag
H. Strauß
Ort
Wien
Datum
1835
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.3 x 22.0 cm
Seiten
696
Schlagwörter
Nachschlagewerk, Biografien
Kategorien
Lexika National-Enzyklopädie
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