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Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe I-M, Band 3
Seite - 572 -
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In l Pfund , medic. Gew. 572 Marienberg. — Marine. Kohlensaures Eisenoxydul . . ^ . . Kieselerde . . . . . . . . . . . . ^142 Ertractivstoff 6,,56 Feste Bestandtheile ^777 Kubik - Zoll kohlensaures Gas in 100 Kubik - Zoll W a s s e r . . . . . . . . . . . . 6 5 , ^ Das Badhaus, in welches das Wasser des höher gelegenen Marien- brunnens durch Röhren geleitet wird, ist vor einigen Jahren um ein Drittheil vergrößert worden. Es enthält 27 meist heizbare Stübchen zu Wafferbädern, eine Douche- und Schlammbadeanstalt, und ein russi- sches Dampfbad. — Die Krankheiten, gegen welche sich der Kreuzbrun- nen bisher als Heilmittel erprobt hat, sind nach Heidler im Allge- meinen, und vorzüglich chronische Leiden des Assimilationsapparates, also chronische Krankheiten des Magens, der Gedärme, der Leber, der Milz, der Oekrösdrüsen und der Products dieser Organe, nähmlich der Magen- und Darmsäfte, der Galle u. s. w., und folglich des Blutes selbst. —Die Ferdinandsquelle hat die Grund- oder Hauptwirkungs- art mit dem Kreuzbrunnen gemein, und gilt daher im Allgemeinengegen alle Krankheirsformen als Hülfsmittel, welche das Object für die An- wendung des Kreuzbrunnens ausmachen. — Der Carolinen- und Am- brosiusbrunnen ünd reine Eisensäuerlinge, und wirken reizend stärkend. Sie sind unter sich nur quantitativ verschieden; der Erstere ist nähmlich starker, und wird in den meisten Fällen dem Andern vorgezogen. Er ge- hört, seinem Eisengehalte nach, unter die vorzüglichsten Stahlquellen in Deutschland. — Der Marienbrunnen ist bisher nur selten innerlich angewendet worden. — Das Wasser des Kreuz - und des Ferdincmds- brunnens wird theils in großen und kleinen steinernen Krugen, theils in Bouteillen von starkem undurchsichtigem Glas (Hyalithglas genannt) versendet. —Zu den Umgebungen und Spaziergängen gehören: Die Mühle, Amalienshöhe, Auschowitz und Hoh endorf, das Jäger- haus, das Stift Tepl, Kö nigswart :c. Marienberg, großes Benedictinerstift im Oberinnthaler Kreise Tyrols, hoch auf einer Berglehne liegend. Es wurde 1146 von Ulrich von Trasp gestiftet. Dessen Propst ist zugleich Landstand, die beyden in der Nähe liegenden Dörfer Schleis und Sch l ein ig And ihm ein- gepfam. Marienburg, siebenbürg. Marktflecken im Kronstädter Bezirke oder sogenannten Burzenlande des Landes der Sachsen an einem Berg- rücken am Altflusse. Der Ort hat 493 Hauser, eine breite Hauptstraße und ein ziemlich großes Rathhaus, leidet aber oft Wassermangel. In der Nähe steht ein verfallenes Castell, wo einst die alte Burg Ca- strum Hlariae der Kreuzritter stand, in einer herrlichen Lage. Im Orte und seiner Umgebung wohnen viele Gränzsoldaten. Marine. Die österr. M. besteht aus 8 Linienschiffen, die aber gegenwartig nicht ausgerüstet sind und abgetakelt im Arsenal zu Vene- dig liegen, 9 Fregatten, 4 Corvetten, 6 Briggs, 7 Goeletten oder
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Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe I-M, Band 3
Titel
Österreichische National-Enzyklopädie
Untertitel
Buchstabe I-M
Band
3
Autoren
Franz Gräffer
Johann Czikann
Verlag
H. Strauß
Ort
Wien
Datum
1835
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.3 x 22.0 cm
Seiten
768
Schlagwörter
Nachschlagewerk, Biografien
Kategorien
Lexika National-Enzyklopädie
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