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Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe I-M, Band 3
Seite - 589 -
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Mascon, d. Freyh. —Mathias, rsm.« deutsch Raiser. 589 ^. I0 Lieder für Kinder und Kinderfreunde, von F. A. Spielmann, mit Melodien versehen von Vinc. M. und Franz Dussek. — Con- cerUno pour 1e Pianolorte a 4 mains avec accomp. de 2 Clar. I Blutes, 2 Coi's et 2 R2580N3. Nebsidem lieferte er sehr viele Sonaten, Concerte für das Pianoforte, Ballets und Pantomimen für das Theater, so wie auch für die Kirche mehrere große Messen, Arien und Motetten. — 42 Variations pour ie clavecin, Leipsic 13l)2. — H o^titsRondeaux iaciieä et agreaoles pour le Pianosorte. Vonne 18^6. —Concerlino ä 4 mains pour Ie Pianoforte avec plusieurs Instruments, Leipsic 1806. — (brande 3onate pour iepianolorte et Violon, Leipsic 1307. Mascon, die Freyherren. — Ferdinand v. M. wurde den 6. April 1715 von Kaiser Carl VI . in den Freyherrnstand erhoben, nachdem diests Geschlecht bereits unter Kaiser Ferdinand I I . unterm 5. Sept. 1623 eine Wapenverbesserung erhalten hatte. Nach Einigen soll ein Zweig dieser Familie bereits 1622 in den Freyherrnstand, und 1709 in den Grafenstand erhoben worden seyn. — I o h . I a c. Freyh. v. M. gründete den 9. Febr. 1753 Pijchätz in Steyermarkzu einem Fideicom- misse dieser Familie, welches nach ihm Franz Car l , dann Aloys, und endlich Ant. Alb. Freyh. v. M. (geb. 1732, gest. 1822) ererbte. Die- ser Letztere, der durch sein wissenschaftliches Streben für alle Zweige der Pomologie, durch vielseitige Bildung und Herzensgüte, eine Zierde des steyermärkischen Adels geworden war, gründete mit bedeutenden Kosten in seinem Garten zu Grätz eine aus allen classischen Baumschu- len von Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und zum Theile auch aus England und Italien zusammengebrachte zahlreiche Sammlung von Obstsorten, allein diese preiswürdige Anstalt wurde leider nicht forr- cultivirt. ' ' , - Mastalier, Carl, Dr. der Philosophie und der freyen Künste, und ord. öffentl. Lehrer dcr schonen Wissenschaften an der Universität zu Wien, war geboren daselbst den 16. Nov. 1731. Nach vollendeten Vorstudien trat M. in den Orden der Jesuiten, den er bey Aufhebung desselben verliest, und sich dem Lehramte widmete, welchem er durch eine Reihe von Jahren mit Eifer und Auszeichnung vorstand. Er starb zu Wien den 6. October 1795. Seine poetischen Erzeugnisse erschienen in einer Sammlung unter dem Titel: Carl M.'s Gedichte nebst Oden aus dem Horaz. Wien 1774. Außerdem gab M. noch im Drucke heraus: Lobreden auf mehrere Heiligen, Trauerrede auf Franz I. röm. deutschen Kaiser. Wien 1765. — Dankrede auf M. Theresiens Genesung, eb. !7t)7 :c. M. galt für einen der bessern lyrischen Dichter seiner Zeit. — Mathias, romisch-„deutscher Kaiser, König von Ungarn und Böhmen, Erzherzog von Österreichs., war geboren zuWien 1557, zweyter Sohn Kaisers MaximlUan I I . und Mariens von Osterreich, Tochter Carl's V. Von lebhafterem Geist und mit mehr Unternehmungs- traft ausgestattet, als sein älterer Bruder, KaiserR u do lp h I I . zeigte er sich bald als dessen eiftiger Opponent. 1577 wurde M. von den in Aufstand gegen Spanien begriffenen Niederländern zum Statthalter gewählt, er legte diese Würde jedoch 1530 wieder nieder, und ging nach Deutschland
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Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe I-M, Band 3
Titel
Österreichische National-Enzyklopädie
Untertitel
Buchstabe I-M
Band
3
Autoren
Franz Gräffer
Johann Czikann
Verlag
H. Strauß
Ort
Wien
Datum
1835
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.3 x 22.0 cm
Seiten
768
Schlagwörter
Nachschlagewerk, Biografien
Kategorien
Lexika National-Enzyklopädie
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