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Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe I-M, Band 3
Seite - 596 -
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Seite - 596 - in Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe I-M, Band 3

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596 M a u r e r . » Raab in Ungarn. — 3 Altarblätter für die Kirche der Plansten zu St . Joseph in Wien. — Für die L ö'wenburg'sche Stiftung da- selbst, historische und andere Bilder. —Die heil. Peter und Pau l für die Kirche in der Wiener Vorstadt Erdberg. — 2 Altarblät- ter für die Kirche zu Gut tenbrunn. — 3 Altarblätter für die Kirche zu Korneu bürg in Niederösterreich. — Ein Altarblatt, die heil. Dreyeinigkeit vorstellend, für die Trinita«er nach Con- stantinopel. — Kaiser Joseph I I . , wie er in Mahren selbst ackert. —InF resco : Die Piaristenkirche in Wien, die er im 31. Jahre seines Alters malte, und die begangenen Fehler in derselben nach seiuem eigenen Geständnisse, noch in seinem hohen Alter stndirte.— Die Pfarrkirche zu Schwechat nächst Wien. — Das Rathszimmer der ungar. Hofkanzley in Wien. — Den theologischen Hörsaal an der Universität zuWien.—Die Renovirung und Ausbesserung derDecke in der k. k. Hofbibliothek. — In Mähren: Die Piaristenkirche zu Ni- lolsburg. — Den Lebensaal zu Kremsier. — Den Stiftssaal zu Klo st erb ruck. — Die Kuppel in der Kirche der Kreuzherren auf dem Pöltenberg nächst Znaym. — Inder Carlhause bey B rünn 12Mauer- gemalde. — In Ungarn: Die Kirche der Jesuiten in Comorn.— Die Kirche der Carmeliten in Stuh lweißen b u rg. — Die Kuppel der Cathedralkirche zu Waizen. — Zu Innsbruck: Die k. k. Hof- capelle, und die Zimmer für die Kaiserinn Mar ia Theresia. — Die Seitencapelle des heil. Benno in der kö'nigl. Kirche zu Dresden.— Die Stift Strabower-Bibltotbek in P r a g , die er im 70. Jahre seines Alters in 6 Monathen malte. Nach seinen entworfenen Skizzen wurde die Cathedralkirche in Steinamanger in Ungarn erst nach seinem Tode gemalt. M. lieferte auch Kupferstiche. Eines seiner besten Ohlgemälde ist ein niederländisches Conversationsstück im Geschmack des Terburg, welches sich in Privathänden in Wien befindet. Maurer, Hubert, k. k. Professor und Historienmaler, war den 10. Iuny 1738 in dem Dorfe Rö'ttgen nächst Bonn geboren. Bald nach dem 6. Jahre mußte er, vaterlos, Feldarbeiten für seine Mutter verrichten. Von einer Schule war und konnte nie eine Rede seyn. Mit 14 Jahren machte er ohne alle Anleitung Versuche im Zeichnen und Malen. Dem Hofmaler I. G. Winter entging M.'s Neigung zur Kunst nicht. Er nahm ihn als Lehrling zu sich. Nun beschäftigte ihn die Kunst größtentheils. Er studierte nach Winter's Vorzeichnun- gen, welcher ihm Gelegenheil verschaffte, eine 2 Schuh hohe Madonna von Cartoni zu copiren. Er both dabey Alles auf, und copirte die- ses Marienbild zwey Mahl. 1759 führte Winter seinen ^jähri- gen Schüler nach München. Wie scbnell M. Fortschritte machte, beweiset die wesentliche Aushülfe, die er seinem Lehrer bey seinen Altar- blättern, welche hier und da in Pralaturen Bayerns vorkommen, gelei- stet. Dieser Fortschritte wegen, erhielt er auch auf Winter's Anem- pfehlung bald eine Unterstützung von dem Churfürsten von Cöln, Cle- mens August, und das Versprechen, auf dessen Kosten reisen zu dür- fen. Der Tod des Churfürsten vereitelte diese schöne Aussicht. Von Bonn aus hatte er keine llntersiül.'ung mehr zu erwarten. Es blieb also nichts
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Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe I-M, Band 3
Titel
Österreichische National-Enzyklopädie
Untertitel
Buchstabe I-M
Band
3
Autoren
Franz Gräffer
Johann Czikann
Verlag
H. Strauß
Ort
Wien
Datum
1835
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.3 x 22.0 cm
Seiten
768
Schlagwörter
Nachschlagewerk, Biografien
Kategorien
Lexika National-Enzyklopädie
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