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Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe I-M, Band 3
Seite - 598 -
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Seite - 598 - in Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe I-M, Band 3

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> M a u t e r n . — M a x a n t . wurde nachVorschlag M.'s, Füg er dazu bestimmt, eines dieser Bilder zu malen; wornach derselbe mir Einverständniß M.'s den Johannes wählre. — M. malte ein vortreffliches Bild, die heil. Familie alsAltar- dlatt, nach dessen Beendigung er vom Kaiser Franz den Auftrag er. hielt, für die k. k. Gallerie nach seiner eigenen Wahl ein Bild zu ver- 'fertigen. M. nahm den Gegenstand aus der heil. Schrift, wie Chri- st u 6 sagt: „Lasset dieKleinen zu mir kommen." Dieses letzte Werk M.'s befindet sich in der k. k. Gallerie. M. starb, 80 Jahre alt, den 10. Dec. 18l8. Mautern (das römische Mutinum), niederösterr. Stadt im V. O. W. W., am r-echten Ufer der Donau, über welche eine Brücke zu der gegenüberliegenden Stadt S te in führt, mit einem Schloß und 650 Einwohnern. M. wird schon 898 urkundlich genannt und erhielt von Rudolph von Habs bürg seine Rechte. 1824 wurden durch die Pflugschar eines Landmannes römische Katakomben in dieser Gegend entdeckt. Mautern, steyermärk. Marktflecken im Brucker Kreise, an der Lissing, zwischen angenehmen Gebirgen, hat 450 Einwohner, einen Eisenhammer und in der Nahe einen. Talkbruch, aus dem viel Federweiß verschickt wird. Mauthhausen, oberösterr. landesfürstf. Marktflecken im Mühl- kreise, am Fuße eines fruchtbaren Hügels, an der Donau mit 1,530 Einwohnern, 3 Kirchen und einer großen Salzniederlage, woraus das Salz nach Böhmen verführt wird. Die vorzüglichsten Nahrungszweige des Ortes sind: Wollenstrumpfmanufactur, Farberey, Gerberey und die in der Nähe befindlichen Steinbrüche von grauem feinkörnigen Gra- nit, woraus ein bedeutender Handel mit Straßenpstaster nach Wien und Linz hervorgeht. Hier wurden auch die Piedestale zu Kaiser Jo- seph's Statue und Canova's Tbeseus gebrachen, und bearbeitet. Auch ist hier der Hauptpferdemarkt für Osterreich ob der Enns. Mauthwcsen, s. Zollwesen. ^ Maxant, Ioh . Nep. Alb. , rühmlich bekannter Organist und Tonsetzer, geboren 1750 zu Diwicz in Böhmen. Die ersten mu- sikalischen Kenntnisse erlangte M. bey dem wackern Organisten Ro kos, und bildete sich sodann durch Reisen immer mehr aus. In Ober- und Niederösterreich diente er in mehreren Klöstern und Stiften als Musiker. 1773 wurde M. als solcher im Kloster Schlag el in Oberösterreich aufge- nommen, und mußte daselbst zugleich Tafeldeckersdienste verrichten, 1776 wurde er endlich an der Pfarrkirche zu Friedberg in Böhmen als Schulrector und Chorregent angestellt. In diesem seinen Talenten am besten zusagenden Wirkungskreise bewährte sich seineThatigkeit lobenswerth, und er bildete über 50 Schüler, worunter mehrere vorzügliche sich befanden. Auch der gelehrte Contrapunctist S imon Sechter, nunmehr kaiserl. Hoforganist, befand sich in deren Zahl. M.'s bekannt gewordene Composi- tionen sind: Eine Messe für die Akademiker zu Linz in Oberösterreich, die daselbst im Stiche erschien. 18 verschiedene große und kleinere Mes- sen, 6 Motetten, Tantum Ergo's :c., 6 Requiem, 42 Arien, ver-
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Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe I-M, Band 3
Titel
Österreichische National-Enzyklopädie
Untertitel
Buchstabe I-M
Band
3
Autoren
Franz Gräffer
Johann Czikann
Verlag
H. Strauß
Ort
Wien
Datum
1835
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.3 x 22.0 cm
Seiten
768
Schlagwörter
Nachschlagewerk, Biografien
Kategorien
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