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Teleki, Donunik Graf. — le lek i , Ios. Graf. 30 l
seph Oraf T. ss. d.) — M't seiner zweyten Gemahlinn Johanna ,
ssreyinn öon M^szäros, Hofdame bey der Erzherzoginn -Palatin,
Vorsteherinn des Pesther wohlthätigen Frauenvereins, hatte Ladis«
laus 2 Kinder, Lad is laus IV. und Auguste; 3) Ludwig I.,
starb 1753 und hinterließ 7 Kinder; darunter Ludwig I I . , Prä-
sidenten der Stände, Commandeur des Leopold-Ordens, geh. Rath;
Dominik I I . , Obergespan von Thirda; Samue l I I I . , Haupt-
mann; dessen Sohn Joseph V I I I . fiel in der Schlacht bey Aspern
1809; Franz I I I . , Statthaltereyrath in Ofen 1825; seitdem
Oubernialrath in K lausenburg , jetzt Hofrath und Referendar;
Michael VI./Ober-Kö'nigsrichter von Maros -Szek , geh. Rath,
Ober - Curator des Maros - Väsärhelyer reform. Collegiums, gest.
1326.— V. Alexander's I. Sohn aus der zweyten Ehe war Sa-
muel IV. (s. d.).
Teleki v. S)6k, Dominik Graf (Sohn des siebenbnrg. Hof-
kanzlers Samue l Grafen T.), außerordentlicher Assessor der königl.
siebenbüra. Gerichtstafel in M a r o s - V äsärhely , Präsident der
Societät fürdiegesammte^Mineralogie zu Jena, und Mitglied der öko-
nomischen Gesellschaft zu'Leipzig, war geboren den 3. Sept. 1773 zu
Saromberke bey Ma ros-Väsarh e ly.Er studirte von 1731—33
am reformirten Collegium zuMaro s-Väsärhely, und ging dann zu
seinem Vater nach Wien. 1785 betrat er, die Universität zu Wien, 1791
jene zuPesth, wo er sich zum tüchtigen Recht?gelehrten ausbildete. Er
starbden 16. Sept. 1798. SeineReisen durch Ungarn, aus dem Ungar,
von Nemeth, Pesth 1305, beurkunden seine vielen Kenntnisse.
Teleki v. Szek, Ios. Gra f , k. k. Hofrath, Obergespan und
Präsident der ungarischen gelehrten Gesellschaft zu Pesth, ausgezeichne-
ter ungarischer Philolog und Historiker, ist geboren zu Pesth den 24.
Oct. 1790; erhielt seine erste wissenschaftliche Bildung zu Klausen-
burg. 1806 bezog er die Universität zu Pesth, und widmete nach be-
endigtem juridischen Cursus 2 Jahre der Rechtspraxis als Vicenotar
des Pesther Comitats; trat datm 1310 bey der ungar. Statthalterey zu
Ofen in kö'nigl. Dienste, wo er noch dasselbe Jahr Honorar-Conci-
pist wurde. 1312 begab er sich ins Ausland, um seine Kenntnisse zu er-
weitern. Nach 2 auf der Universität Göt t ingen zugebrachten Jahren
bereiste er Deutschland, Holland, England, Frankreich, die Schweiz
und Nord-Italien, und trat nach seiner Rückkehr ins Vaterland, 1315
wieder in sein früheres Amt. 1313 wurde er Honorar-Statthalrerey-
secretär, 1824 Baron der königl. Gerichtstafel; nebstbey 1827 Ober-
gespan des Csanader, 1830 zudem der Szabolcser Oespanschaft, end-
lich 1332 Hofrath und Referendar bey der königl. ungar. Hofkanzley in
Wien. Außerdem berief ihn das Vertrauen seiner Glaubensgenossen
noch 1813 zum Vicecurator des Pesther reform. Kirchendistricts, 1824
aber zum Ober-Curator des Theißer Districtes und des Collegiums zu
Säros-Patak; endlich ernannte ihn das Gesetz 1827 zum Mitglied
derDeputation, welche mit derAusarbeitung der systematischen Reichsopera-
te beauftragt war. Soweit T.'s politische Laufbahn/ auf welcher er sich
burch gründliche Sachkenntniß, eisernen Fleiß, Biedersinn und un-
Österreichische National-Enzyklopädie
Buchstabe See-V, Band 5
- Titel
- Österreichische National-Enzyklopädie
- Untertitel
- Buchstabe See-V
- Band
- 5
- Autoren
- Franz Gräffer
- Johann Czikann
- Verlag
- H. Strauß
- Ort
- Wien
- Datum
- 1835
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.3 x 22.0 cm
- Seiten
- 604
- Schlagwörter
- Nachschlagewerk, Biografien
- Kategorien
- Lexika National-Enzyklopädie