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Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe See-V, Band 5
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ZIU Trebilsct). — Creitschkc. Trebitsch, mahl'. Municivalstadt im Iglauer Kreise, an der Igla, in einem tiefen und schmalen Thale, hat mit Einschluß der Vor- städte und der Iudenstadt über 5,000 Einw. und 3 Kirchen. Das Schloß, an der Westseite der Stadt auf einer Anhöhe gelegen, ist weitläufig und hat eine ansehnliche Kirche an der Stelle, wo vormahls ein großes und reiches Benedictinerkloster stand. Unter den Einwohnern gibt es mehrere Tuchweber. Treibach, illyr. Dorf im Klagenfurter Kreise, mit dem sehens- iverthen und berühmten gräfl. Egger'schen Eisenschmelzwerke, das sich durch Vortrefflichkeit seines Eisens, seine starke Erzeugung, seine gut eingerichteten Cylindergebläse/ durch Hohe und äußere Eleganz aus- zeichnet. Treitsckke, Friedr. (mitganzem Nahmen: Georg Friedrich), Ökonom der k. k. Hofthearer in Wien , ist den 29. Aug. 1776 zu Leip- zig geboren. Sein Vater, ein^aufmann daselbst, wollte ihn zusei» nen Geschäften verwenden, und schickte ihn 1793 zu diesem Zwecke in die Schweiz. In Zürich wurde aber T. in dem Geßner'schen Hause oekannt, und dort seine schlummernde Neigung zu den schönen Wissen- schaften geweckt und genährt. 179? kehrte er nachLeipzig zurück, gab nach dem 2 Jahre darauf erfolgten Tode seines Vaters das Handels- geschäft gänzlich auf, und widmete sich auf das eifrigste den Studien, besonders im Fache der Belletristik. Seit 1800 versuchte er sich als Schriftsteller. Seine erste dramarische Arbeit: „Das Bauerngut," Fort- fetzung der „beyden Billets," wurde auf vielen deutschen Bühnen mit Ant. Wall's Nahmen gegeben. 1802 erhielt er bey einer Reise nach Wien die Anstellung als Regisseur und Dichter der k. k. Hofoper. 1309 wurde ihm, während der französischen Invasion, die Vicedirec- tion des Theaters an der Wien zum ersten Mahle, und bey der erfolg- ten Trennung vom k. k. Hoftheater 1811 zum zweyten Mahle ertheilt. Zu diesem Zwecke erhielt T. Urlaub von seiner eigentlichen Stelle, und er versah fortan jene Direction mit vielem Geschicke und bedeutendem Erfolge. 1314 trat er in die Hoftheater zurück. 1322 wurde ihm die Stelle eines k. k. Hoftheater-Ökonomen mit der Aufsicht über die Casse und das Rechnungswesen zu Theil, welche er noch gegenwärtig mit vie- ler Umsicht auf das lobenswertheste verwaltet. T. schrieb und übersetzte über 50 Theaterstücke, vorzüglich Opern, deren manche noch jetzt, durch gelungene Compositionen unterstützt, gern gesehen werden; so z.B. Fi- delio; Medea; die Tage der Gefahr; das Waisenhaus; die Uniform; Ostade; Nachtigall und Rabe; gute Nachricht, u. a. 1817 erschienen seine früheren Gedichte in Wien , in einer Sammlung. Seine Be- kanntschaft mit Ochsenheim er veranlaßte ihn endlich zur Theilnahme, und nach Ochsenheimer's Tode, 1322, zur Fortsetzung des Werkes: Die Schmetterlinge von Europa, da6 er 1835 mit dem 17. Theile, oder 10. Bandes 3. Abtheilung schloß; und das, als das erste fertig gewor- dene dieses Faches, und seiner Reichhaltigkeit wegen, sich allgemeiner Anerkennung erfreut. Die naturforschenden Gesellschaften von Mos- kau, Leipzig, B r e s l a u , Görlitz u. a. haben ihtt dafür zu ihrem Mitglieds ernannt. Nebsibey schrieb er 1834 ein Hülfsduch fi"
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Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe See-V, Band 5
Titel
Österreichische National-Enzyklopädie
Untertitel
Buchstabe See-V
Band
5
Autoren
Franz Gräffer
Johann Czikann
Verlag
H. Strauß
Ort
Wien
Datum
1835
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.3 x 22.0 cm
Seiten
604
Schlagwörter
Nachschlagewerk, Biografien
Kategorien
Lexika National-Enzyklopädie
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