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Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe W-Z, Band 6
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330 A l b e r . — A l b r e c h t . Alber, Ioh. Nep., Dr. der Theologie und emerit. Professor der hebräischen Sprache, der biblischen Archäologie, der Einleitung in die Bücher des alten Bundes und der Exegese an der Pesther Universität, ist geboren zu 0v ar in Ungarn den 7. Iuly 1753. Nachdem er 1779 die Humanitätsclassen vollendet hatte, trat er in den Piaristenorden, worin er sich den philosophischen und theologischen Studien widmete. Auf dem Gymnasium zu Pesth lehrte er dic Humanioren, worauf er in das Piaristen-Collegium zu Neutra als Professor der biblischen Sprachen und der Kirchengeschichte berufen wurde. Sparer wurde A. Professor an dem Plansten- Gymnasium in Colocza, endlich ward er als ordentl. öffentl. Profeffor der oben erwähnten Fächer an die Uni- versität zu Pesth befördert. 1830 trat er in den Ruhestand. Seine Schriften sind: (Üo^itationes pnilosopnicae 6s imme^iato coroorum contactu, tneoriam ^«5. Roßerii Loscovicliii re5picient68. Wien 1733. — Institutiones nistoriae ecclesiaZticae. 2 Bde. Colocza 1793; 2. Aufl. 5 Bde. Ofen 1825. — Interpretation,« 8. scrinturae per 0MN65 vet. et nov. i'eZt. libroH specimen. Pesth 1800. — Inter- pretatio 3. äcripturae peromneZ vet. et nov. I'est. lidros. 16Bde. eb. 1801 — 4. — In5tituti«ne5 nermsneuticae 3. 3cri»turae vet. 1"e5t. 3 Bde. eb. 1317. — In5tit. nermen. 8. 8cript. novi ^ezt. 3 Bde. eb. 13l3; 2. Aust. 1331. — Diszertatione« in 8electa argu- inenta Ilistoriae eccisgiazticae. 2 Bde. eb. 1820. — Npitome in- 5tituti«nl2m niztyriae eccleZiasticae. Ofen 1626. — In5titutione5 Ilnguae nebraeae; eb. 1826. Alberwlli, Giocondo, Historienmaler, berühmter Architekt und Bildhauer, geb. zu Lugano in der Schweiz 1761. Von seiner Kunst als Bildhauer zeugt unter andern die schöne Villa Melzi am Comersee. A. ist ebenfalls einer der besten Decorateurs und Profeffor der Ornament-Zeichnung an der Akademie zu M a iland. Nach seinen Zeichnungen wurden die wunderschönen Verzierungen für den sogenann- ten Simplon-Bogen zu Mailand ausgeführt; seine Gemälde sind nicht zahlreich. 1309 wurde A. von Kaiser Napoleon zum Ritter der eisernen Krone ernannt. Er machte sich auch als Schriftsteller be- kannt durch: Ornamenti ckversi. 3 Thle. Mailand 1732. (Das in der k. k. Hofbibliothek zu Wien befindliche Prachtexemplar dieses Wer- kes ist von A. selbst colorirt.) -— ^lcuno ^eooraxioni a°i nokil! sale altri Ornament!; eb. 1737. —Miscellanea per i Ziovani clel < i^- eb. 1796. — dc>r80 elementare cli «rnamenti arcnitetto^ nici; eb. 1305. — A. starb den 6. Jan. 1325 zu Mai land, wo ihm ein prachtiges Denkmahl errichtet wurde, das dem akademischen Institute selbst nicht minder zur Ehre gereicht. * Albrecht, Ioh. Friedr. Ernst, lebte, nachdem er ^, nBuch- handel in Prag aufgegeben, als Theater-Director in Altona und starb 1816 daselbst als practischer Arzt. Zu seinen nennenswerthen Schriften gehören noch: Laura di Sola. 2 Thlo. Hamburg 1782. — Lauretta Pisana. 2. Aufl. 2 Thle. Leipzig 1795. —Dreyerley Wirkun- gen. 3 Thle. eb. 1782 — 90. — Die Familie Eboli. 4 Thle. Dresd. 1791. — Die Familie Medicis. 2 Thle. Leipzig 1795.
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Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe W-Z, Band 6
Titel
Österreichische National-Enzyklopädie
Untertitel
Buchstabe W-Z
Band
6
Autoren
Franz Gräffer
Johann Czikann
Verlag
H. Strauß
Ort
Wien
Datum
1835
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.3 x 22.0 cm
Seiten
668
Schlagwörter
Nachschlagewerk, Biografien
Kategorien
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