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338 Arneth. ^- Artaria und Compagnie.
fanterie-Regimenter. Nr. 10. ^ Banal, Inhaber: F. M. L.
Franz Freyh. v. Vlasits. — Nr. 11. 2. Banal, Inhaber: F.
M. L. Franz Freyh. v. Vlasits. -^ C. Jäger. Tyroler Jäger-
Regiment, Kaiser Ferdinand, Stab: Innsbruck. — Nr. I I .
Stab: Cattaro. — Nr. 12. Stab: Müglitz in Mähren. — v.
Cavallerie. I. Cürassiere. Nr. 1. Kaiser Ferdinand. I.Inha-
ber: F. M. L. Eugen Graf v. Wratislaw. — Nr. A. Friedrich
August, König von Sachsen. — Nr. 4. F. M. L. Carl Freyh. v.
Mengen. — III . Cheoaurlegers. Nr. 1. Kaiser Ferdinand. —
N. 3. F. M. L. PaulFreyh. v. Wernhardt. — Nr. 4. F. M. 3.
Alfred Fürst v. Windischgrätz, Stab: Wien. — IV. Husaren.
Nr. 1. Kaiser Ferdinand. — Nr. 2. Stab: Eszek. —Nr. 7. F.
M. L. Heinrich Fürst zu Reuß-Köstritz. — Nr. 3. Stab: Ha-
dres in Niederösterreich. — Nr. 12. Stab: Wels. — V. Uhla-
nen. Nr. 4. Kaiser Ferdinand. — N. Arti l lerie. Nr. 2. G.
M. Franz Mandl. — Nr. 3. G» M. Vinc. Freyh. v. Augu-
stin. — Nr. 4. G. M. Ios. Simm.
* Arneth, Ios., ward 1636 Ehrenmitglied der k. k. Akademie
der bildenden Künste in Wien..
Arnstein, Schloßruine in malenscher Lage bey Neisenmarkt
im V. U. W. W. Niederösterreichs. Man genießt aus diesen Trümmern
einer reizenden Rundsicht in dio'ringsum gelegenen schönen Thäler. Die
Ritter von Arnstein erscheinen zuerst urkundlich 1170.
* Artaria und Compagnie, Kunst- und Musikalienhandlung
in Wien, deren Chefs gegenwartig D ominik Artaria und dessen
Sohn August ,! war die erste Handlung der Art in Wien. Die Brü-
der Artaria erwarben sich schon vor mehr als einem halben Jahrhundert
auch durch ihre Reisen in Deutschland, Frankreich, Spanien, England,
Italien und besonders in der österr. Monarchie alle erforderlichen Kunst-
kenntnisse. Sie etablirten 1770 in Folge eines Privilegiums der Kai«
serinn Maria Theresia vom 20. Febr. 1770 eine Kunsthandlung in
Wien, welche seither mit dem gedeihlichsten Erfolge besteht; Künstler
für Malerey, Kupferstiche, Zeichnung, Musik und Geographie wußte
diese Handlung stets zu beschäftigen. Dieser Betriebsamkeit verdanken
viele Künstler jedes Ranges, so wie Gewerbsfamilien ihre Existenz zum
Vortheile der Kunst und Industrie des Landes. — Im Fache der Ku-
pferstecherkunst besitzen A. u. C. die Meisterwerke des berühmten S ch m u«
z e r, worunter der heil. Ambrosius, Mutius Sca'vola, Neptun
undThetis nach Rubens sich besonders auszeichnen; ferner vorzügliche
Blätter von Bartsch, Pichler, Kininger, Steinmüller,
Benedetti, Stöber (s. d. Alle). — Im geographischen Fache be-
sitzt diese Handlung unstreitig den größten Verlag im Kaisenhume, und
vermehrte denselben stets durchAnkauf fremden Verlags, als: Schramb l's,
Liechtenstern's, des Industrie-Comptoirs :c. — Im Bereiche der
Musik waren A. u. C. die ersten, welche die Werke Mozart's,
Haydn's, Beethoven's, Hummel's, Maysoder's, Mosche.
les's,Rossini's :c. an sich kauften und verlegten. Sie fahren noch im-
mer fort, solide Werke zu unternehmen. Einige ihrer jüngst verlegten
Österreichische National-Enzyklopädie
Buchstabe W-Z, Band 6
- Titel
- Österreichische National-Enzyklopädie
- Untertitel
- Buchstabe W-Z
- Band
- 6
- Autoren
- Franz Gräffer
- Johann Czikann
- Verlag
- H. Strauß
- Ort
- Wien
- Datum
- 1835
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.3 x 22.0 cm
- Seiten
- 668
- Schlagwörter
- Nachschlagewerk, Biografien
- Kategorien
- Lexika National-Enzyklopädie