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Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe W-Z, Band 6
Seite - 393 -
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lhaos'sche Stiftung/n. 393 neuern philosophischen Speculation Gelegenheit gehabt hatte/das sogenannte Petechiensieber von Genua und ändere Epidemien als Arzt zu stüdiren, so beschäftigte'er sich mit diesem wichtigen Zweige .der Medicin mit einer gewissen Vorliebe und richtete seine Aufmerksamkeit immer mehr und mehr auf jene Krankhei- ten, welche in bestimmter Epoche zu herrschen pflegen. Seit 182! be-? schäftigte er sich fortwährend mit strengen und genauen Untersuchilngen über das Wechselverhaltniß zwischen den atmosphärischen Vera'nderun» gen und dem Gesundheitszustande, um den Grund der sogenannten sta» tivnären Constitution festzustellen. Eine'Probe davon gab ev 13t9 in seiner Schrift über das qelbe Fieber ^pepmi sur la liövi-c: jauti^ ou 1839), indem er den Zusammenhalt dez gelben Fiebers mib der stationären Constitution nachwies. Weitere An- deutungen enthielten feine 1830 bald nach dem Ausbruche der Cholera in Mos kau erschienenen „Bemerkungen über die epidem. Brechruhr(dko- lera lnoi-duü)," Wien l830. Indem er in dieser Schrift Einer der er- sten unter den Ärzten der Monarchie Aufschlüsse über'die Natur dieser Epidemie z'u geben''bestissen wär,-machte er zugleich auf die Unabhän« gigkeit des membranösen Systems in''felnen Functionen, und auf dio Heilsamkeit der Ivecacüan^a aufmerksam^ so wie er in enlem spätern' Nachtrage: Über das Magistei-ium Viäiniitki, Wien 1331, gegen den Mißbrauch/dieses, damah^ als Panaceä angepriesenen Mittels/ seine Stimme erhob. Beyde AbhäNdlungett'erschienen übrigens auch in italie- nischen Übersetzungen. 1834 folgte enMch das schon angedeutete Werk: Nlemoi-ie: I. IlNorno alia costituxione oo^i <^ 6tt2 gtaxionäria; I I . 8ull' Omeopatia e 50pra ^lcuni riine^) prevalenti 6a Huaicke tem-- lo><3 ^p1ic22i0n6 all' 2ccSnn2to odbiettc), Wien 1834. Dieses Werk würde 1836 von dem Institute zu Par is zuM Concurse des Preises von Baron Mo n th y o n für Medicin und Chirurgie bestimmt. Auch in berschiedenen Zeitschriften/ wiez. B. in den Annalen von O m öd ei, in der Vibüoteca itaiiana, und in den Annalen von St ram bio machte C^ mehrere Abhandlungen bekannt, wovon hier nur folgende nahmentlich angeführt werden, als: Velia 6,'tlel6N2a trä ii tnaco 6 la — Deila lärosobia, 0551a cle' eontIgi', iniasini e vei^ni in — Dell' U50 c^ eliÄ scutelaria. — Dott. Wenxel sulie tnalaML liella 5pina altrettante analo^k 2g^iunt6. — Veit'uso 6e1l2 b — I^ee intoi-no alle ernie etc. Es konnte nicht fehlen, dasi diese wis- senschaftlichen Arbeitelil'die Aufmerksamkeit der gelehrten OefeNschasten auf sich zogen, deren mehrere, wie z. B. die Akademien von Padua, Dresden u. a.C. zu ihrem Mitglieds ernannten. O'eicher Ehre wure de er auch besonders wegen der Gediegenheit seiner italienischen Schreib- art, von der Akademie der I^itoglotti gewürdigt. Chaos'sche Stiftungen. Ioh. Conr. v. Richthausen, Freyh. v. Chaos, k. k. Hofkammerrath, Oberst, Erbmünzmciste '^ und Kamlnergraf in den ungar. Bergst^dten lc., machte verlnüg seines
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Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe W-Z, Band 6
Titel
Österreichische National-Enzyklopädie
Untertitel
Buchstabe W-Z
Band
6
Autoren
Franz Gräffer
Johann Czikann
Verlag
H. Strauß
Ort
Wien
Datum
1835
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.3 x 22.0 cm
Seiten
668
Schlagwörter
Nachschlagewerk, Biografien
Kategorien
Lexika National-Enzyklopädie
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