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Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe W-Z, Band 6
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440 Freizügigkeit. — Gall. * Freyzügigkeit. 1835 wurde mit Preußen daS Übereinkommen getroffen, daß die zwischen den gegenseitigen, zum deutschen Bundegehö- rigen österr. und preuß. Ländern bestehende Vermögens - Freyzügigkeit auch zwischen sämmtlichen preuß. Staaten und dem lombard. - venetian. König- reich ausgedehnt werde; daher zwischen sämmtlichen österr. Staaten (mit Ausnahme von Ungarn und Siebenbürgen) und den sämmtlichen preuß. Staaten der Abschoß und das Abfahrtsgeld aufgehoben ist. ^ * Frölich, Krasm^'Zu den Werken dieses berühmten Gelehrten gehörennoch: <^uatu6ltentamina in re numai-ia veterum, mitKupf. Wien 1737. — d25ulae8t. 8t6pkani, eb. 1753.—Diplomatai-ium (^ai-5ton56, eb. 1754. ^-ViploniHtai-ium Vuc2tu5 3t^ri2e, 2Thle. eb. 1754. — Dubia6s Ninnisar» etc. num,8, eb. 1754. —^ 6 nuinism. rezuin veter. anec6., eb. 1756. —^lotitia element. numiZin. antics. etc., eb. 1753. — Großen Antheil hatte er mit dem wackern Numis- matikerKhell andemvonDuval herausgegebenen Werke: cimelii caez. i-e^. auätr. Vin6ol). etc., 2Thle. Wien 1754—55. nachgelaffene Schrift: I)e familiae V^dallatlii numis otc. gab Khell heraus, eb. 1762. * Fuchs zu puchheim und Mitterberg, die Grafen. Die Bibliothek des Grafen Ignaz Ios. F. ist nun 20,000 Bände stark. Die sehr wichtige Sammlung seiner Manuscripte genealogischen InhaltS beträgt 60 Bände in Folio. 'aden, niederösterr. Dorf im V. U. W. W., in einem schö- nen geräumigen Thale am Medling- oder Marchbache, an der Straße nach Heil igenkreuz, mit 600 Einwohnern. Dieser von Äckern, Wiesen und Waldungen umgebene lange Ort theilt sich in Ober-, Mi t te r - und Unter-Gaden (letzteres auch Gaden am Anger genannt), und nährt sich von Ackerbau, Viehzucht, Taglohn und vom Handel mit Holz, Kalk und Gyps, wovon der letztere/ sowohl feinerer als gröberer Art, bis nach Wien verführt wird. Es bestehen hier 2 Gypsmühlen und eine Kreidenfabrik. * Gärtner, Corbinian, starb den 24.' May 1824 zu Isch l. Gal l , Franz Ios., Dr.der Medicin (in Osterreich). Dieser be- rühmte Arzt, der Erfinder der Schädellehre, war geboren den 9. März 1753 zu Tiefenbrunn im Würtembergischen; er wählte die Arzneywissen» schaft zu seinem Berufe, weßhalb er sich um 1735 nach Wien begab, daselbst seine Studien vollendete, und auch den Doctorgrad erhielt. G. hatte in Wien eine ausgebreitete Praxis, und machte viele sehr glück- liche Curen. In Wien war es auch, wo O. seine Theorie der Schädel- lehre entwarf und auszubilden begann. Er legte hier sein Schädelcabi- net an, das er bey seiner Abreise um 1795 in Wien hinterließ, und 1825 nebst vielen Gypsbüsten von Par is aus dem vortheilhaft bekann- ten Arzte und Gelehrten, Dr. Rol let (s. d.) in Baden bey Wien
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Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe W-Z, Band 6
Titel
Österreichische National-Enzyklopädie
Untertitel
Buchstabe W-Z
Band
6
Autoren
Franz Gräffer
Johann Czikann
Verlag
H. Strauß
Ort
Wien
Datum
1835
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.3 x 22.0 cm
Seiten
668
Schlagwörter
Nachschlagewerk, Biografien
Kategorien
Lexika National-Enzyklopädie
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