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Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe W-Z, Band 6
Seite - 478 -
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478 6 e i n t l. — s e n n i g. und pädagogische Kenntnisse, wie durch seinen würdigen Charakter sehr ge- achteten Vorstehers des k.k. Bücher-Revisionsamtes inWieN/Heinr. Ios. Hö'lzl. * Heintl, Fxanz R)tter v. So eben erschien von ihm eine sehr interessante Schrift: Über Bohrbrunnen und Springquellen zur Beseitigung der Wassernoth. Mit einigen Bemerkungen über die Ebbe und Fluth und über den beständigenKreislauf der Gewässer im Erdkörper, Wien 1836. 6eld, Ioh. Cheobald, Dr. der Arzneykunde, ist geboren zu Hohenbruck in Böhmen den I I . Dec. 1773, rühmlich bekannt als geschmackvoller Tonsetzer, zugleich Meister im Spiel der englischen Gui- tarre, ehemahls ein ausgezeichneter Sopransänger, und gegenwärtig einer der ersten Ärzte Prag's. 1733 kam er nach Prag. Er begann seine latein. Studien an dem Altstädter Gymnasium. Eifer und Talent verschafften ihm in Kurzem ein kaiserl. Stipendium; H. ließ sich schon als Candidat der Medicin 1795 und 1796 bey der Armenpraxis und zwar ganz nnentgeldlich verwenden. 1797 trat er als Substitut des Spi- talphysikus und spater als wirkl. Physikus bey den barmherzigen Brüdern einc 1806 ward er von der Landesstelle zur Supplirung der Primararztesstelle in dem allgem. Krankenhause bestimmt, die er durch volle 5 Jahre versah. Hierauf trat er in Folge der damahls verfügten provisorischen Vereinigung der Primararztesstelle des allgem. Kranken- hauses mit der klinischen Professur, von der Supplirung ab, und setzte seine Spitalgeschäfte bey den barmherzigen Brüdern fort. Er zeichnete sich auch in dem Kriegsjahre 1813 nach der Schlacht von Kulm aus, indemer aus eigenem Antriebe unaufgefordert ein Spital von 160 — 70 Köpfen übernahm, und ordnete, welches in den Neustädter Ursu- linerschulen errichtet war, und wenigstens 3 Monathe bestand. 18l8, 1819, dann 1823—25 wurde er von der medic. Facultät zum Decan und 1826 von allen vier Facultäten durch Acclamation zum Rector Magnificus der Universität in Prag erwählt. Das medicinisch - chirur- gische Directorat erwählte ihn 1823 zum Examinator bey den strengen praktischen Prüfungen der medicinischen Canöidaten. Seine vielfachen Berufsbeschaftigungen ließen ihm zu wenig Muße, um auch als Schriftsteller thätig zu seyn. Von Werth sind seine beyden Druckschrif- ten: Geschichte der Heilanstalt der Prager barmherzigen Brüder, Prag 1823. —1>ntamen kistoi-. illustrancks rebu5 anno 1409 in uni- vei-zitate krag. ßegti«, eb. Seine zu Leipzig herausgegebenen Lie- der mit Clavierbegleitung und mehrere seitdem einzeln oder in musika- lischen Sammlungen von ihm erschienene Gesänge fanden allgemeine Anerkennung. 6'ennersdorf, schles. Dorf im Troppauer Kreise, Hauptort ei« ner freyherrl. B artenstein'schen Herrschaft (die vormahls eine Graf- schaft war), mit spanischen Schäfereyen, deren Wolte zu den feinsten Sorten der Monarchie gehört. Hennig, Friedr. wil l) . , Magister der Chirurgie, Notar der chirurgischen Facultät zu Lemberg, Mitglied der oberlausihischen Ge- sellschaft der Wissenschaften, und Ehrenbürger der tönigl. Hauptstadt
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Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe W-Z, Band 6
Titel
Österreichische National-Enzyklopädie
Untertitel
Buchstabe W-Z
Band
6
Autoren
Franz Gräffer
Johann Czikann
Verlag
H. Strauß
Ort
Wien
Datum
1835
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.3 x 22.0 cm
Seiten
668
Schlagwörter
Nachschlagewerk, Biografien
Kategorien
Lexika National-Enzyklopädie
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