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Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe W-Z, Band 6
Seite - 482 -
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482->"i F i ldenbrand. — Hochenauer. -/?i, : Tode des Mannes bis zu jenem der Witwe, oder bis zur Auflösung des Cautionsbandes, wenn die Einkünfte nur 40l) Gulden in Einlösungs- scheinen oder weniger jahrlich betragen, bloß mit einem Viertel, und wenn sie mehr alS 400 Gulden in Einlösungsschemen ausmachen, nur mit einem Drittel cedirt, und mit Verboth belegt werden. Auf das eingelegte Capital selbst haben Vormerkungen allerdings, aber nur un- ter der Beschrankung Statt, daß die Tilgung der Schuld aus dem Cau- tions-Capital nicht eher, als nach erfolgter Auflösung des Cautions- bandes bewirkt werden könne. * sildenbrand, Franz Xav. iLdler v. Bey Gelegenheit der im Herbste 1835 in Oberitalien ausgebrochenen und auchMailand heimsuchenden Choleraseuche zeichnete sich H^ durch die thatigste Ver- wendung und Vorsorge höchst rühmlich aus, er besorgte mit dem groß« ten Eifer die Errichtung verschiedener zur Aufnahme von Cholerakranken bestimmter Localitäten in Mai land, deren Zweckmäßigkeit, sowie die Reichlichkeit der herbeygeschafften Mittel und die an jedem Orte und in den einzelnen Maßregeln herrschende umsichtige Vorsorge der Vice- könig des lombard.-venetian. Königreichs, Erzherzog Rainer, bey der Besichtigung dieser Anstalten ehrend anerkannte. 1836 ward H. der Orden der.eisernen Krone 3. Classe zu Theil. * Hiller, Ioh. Freyl). v., wurde 1748 geboren; ward 1763 Cadet im Infanterie-Regimente Nr. 8> 1763 Lieutenant im Drago- ner-Regimente Nr. 3, kam 1771 zum Infanterie Regiments Nr. 35, 1774 aber als Capitän zum Warasdiner Krquzer-Regimente, bey wel- chem Regimente er IWZ^zum Major, 1783zum Oberstlieutenant unb 1739 zum Obersten avancirte. Er war ein Liebling Loudon's; zeichnete sich 1788 beym Sturm Kuf Nori , und 1739 bey den. Belagerungen von Berbir und Belgrad ungemein aus, und erwarb^ sich bereits damahls das Maria-Theresienkreuz. Er starb zu Lemberg den 5. Iuny 1319. snogek, Ant. Adalb., ist den 4. Dec. 1799 zu Brand eis an der Elbe in Böhmen geboren, vollendete die theologischen Studien zu Leitmeritz, wo er am 24. Aug. 1822 die Priesterweihe erhielt. Bald nach seiner Anstellung als Cooperator in Bö hmisch-A icha ward H. als Professor der Pastoraltheologie zu dem theologischen Institute nach Leitmerih berufen, und darauf zum Dechant in der königl. Leibge- dingstadt Melnik befördert. Außer mehreren gediegenen Aufsätzen in böhm. Sprache, welche in der theolog. Quartalschrift des Prager Con- sistoriums enthalten sind, schrieb H. in deutscher Sprache ein auf 5 Bande berechnetes theologisch-pastoralistisches Werk unter dem Titel: Christkatholische Liturgik, zunächst zur Ausübung für Pfarrer und Ca. plane des Weltpriesterstandes in der abendländischen Kirche:c., wovon der 1. Theil, Prag 1835, erschien. .^ sochenauer, Laur. Franz, Propst, Dechant und Stadtpfarrer zu Friejach, früher Dechant und Pfarrer zu Ober-Vellach in Kärn- then, geboren den 29. Jan. 1784 zu Klagen fürt; wurde, als er nach vollendeten theologischen Studien das zur Priesterweihe gesetzliche Alter noch nicht erreicht hatte, in der bischöfi. Gurter Ordinariatskanz-
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Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe W-Z, Band 6
Titel
Österreichische National-Enzyklopädie
Untertitel
Buchstabe W-Z
Band
6
Autoren
Franz Gräffer
Johann Czikann
Verlag
H. Strauß
Ort
Wien
Datum
1835
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.3 x 22.0 cm
Seiten
668
Schlagwörter
Nachschlagewerk, Biografien
Kategorien
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