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Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe W-Z, Band 6
Seite - 574 -
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Seite - 574 - in Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe W-Z, Band 6

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57l Peter, St., in der Au. — petter. 's er die Bildhauerkunst 14 Jahre lang studirte, und von seiner Hand zwey sehr schöne Statuen auf dem HauptpMal der Theatinerkirche, und die Säule ihres Stifters in einer Nische der Fa^ade zu sehen. Er arbeitete besonders viel für den Großherzog. Bey seiner Rück- tehr nach Deutschland ging er zuerst nach Ber l in , wo er einige nahm« hafte Werke verfertigte, und endlich nach Dresden. In der chAr- fürstlichen Gallerie sind zwey Bildsäulendes Apollo und der Minerva aus sächsischem Marmor von ihm. Er starb hier 1732, und wurde zu Friedrichstadt begraben. — Er hat sich selbst ein vortreffliches Grabmal errichtet. P. war besonders in kleinen Statuen und Basreliefs von Elfenbein berühmt. Er machte sich auch außer seiner Kunst als pa- triotischer Bürger verdient, indem er 1692 ein Capital von 1,000Gul, den zur Stiftung einer deutschen Schule an seinen Geburtsort schenkte. Peter, St., in der Au, niederösterr. Marktflecken und Schloß am Uhrloach, im V. O. W. W., mit 500 Einwohnern. Der Markt hängt mit dem Dorfe St. Peter zusammen, und bildet mit diesem einen ziemlich bedeutenden Ort, in welchem viele Gewerbe betrieben werden, als: Eine Bierbrauerey, Salniterey (Salvetersiederey) :c. * petri, Bernhard. Aus seiner Original-spanischen Stamm- scha'ferey und Reinblurzucht - Verkaufanstalt sind alljährlich ungefähr 700 vorzügliche edle, reichhaltige und gesunde Stammböcke, und der, ley 1, 2, 3 und 4jährige Mutterthiere aus seinen 2 Verkaufsclassen von 5 und 6 Grad Dolland verbürgter Wollfeinheir zu festen Preisen, nähmlich die Widder 5 50 und 100 Gulden, und die Mutterthiere ä 30 und 50 Gulden E. M. in kleinen und großen Parthien zu verkaufen. Die Slammältern dieser Thiere waren von P. persönlich aus den be- rühmtesten spanischen Cavagnen ausgesucht worden, und jede dieser 2 Ra^en ist seither planmäßig für sich allein, nähmlich durch die streng- ste Inzucht, in der Reinheit ihres Bluts zur Bildung kleiner und gro- ßer Stammherden, oder zur Auffrischung des Bluts von veredelte:: Herden, auf das sorgfaltigste erhalten worden. Sehr seltene Vaterthiere, die nächst höchster Feinheit und Edelheit der Felle auch zugleich noch durch eine höchst vorzügliche Reichwolligkeit und Gestalt sich charatterisi- ren, kosten 200 Gulden C. M., und verhältnißmäßig darüber. — Der Verkauf dieser Stammthiere (die als Originalthiere in der Regel ein höheres Alter als Mestizen erreichen) findet schon seit 30 Jahren all- jährlich gegen den Herbst, nähmlich vom August anfangend bis in das nächste Frühjahr mit der Bemerkung bey P. Statt, daß, wenn solcher erst im Frühjahr vor der Schur eintritt, die Wolle von einem aus- gewachsenen Widder mit 8 und von einem derley Mutterschaf mit 5 Gul- den C. M. besonders zu vergüten ist, und falls trächtige Mutterthiere gekauft werden wollen, dießfalls eine Preiserhöhung von 20 Percent eintritt, dagegen ist der Preis von fünfjährigen Thieren um 25 Percent geringer. petter, Franz Xav>, Professor der Blumenzeichnung ander k. k. Akademie der bildenden Künste zu Wien und akademischer Rath, ist um 1730 zu Wien geboren, bildete sich an der Akademie unter der Leitung des rühmlich bokannten Drechsler vorzüglich in dcr Blu-
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Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe W-Z, Band 6
Titel
Österreichische National-Enzyklopädie
Untertitel
Buchstabe W-Z
Band
6
Autoren
Franz Gräffer
Johann Czikann
Verlag
H. Strauß
Ort
Wien
Datum
1835
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.3 x 22.0 cm
Seiten
668
Schlagwörter
Nachschlagewerk, Biografien
Kategorien
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