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Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe W-Z, Band 6
Seite - 575 -
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f r o g n e r. 575 menmalerey aus/ in welchem Fache, er gegenwärtig zu den vorzüglich- sten Künstlern zu zahlen ist. Seine werthvollen Leistungen zieren sei: einer Reihe von Jahren die Wiener Kunstausstellungen/ auch gingen aus seiner Schule tüchtig gebildete Künstler hervor. Zu seinen gelun- gensten Arbeiten gehöxen: Blumen, Früchte und Vögel. — Blumen in einer Vase. — Blumen / Früchte und ein Papagey. — Früchte mir 2 Papageyen. — Blumen und Früchte in sehr sinnreicher Zusammen- stellung. pfrogner, Laurenz Chrysost., Abt des Stifts Tepl, Prä. lat des Königreichs Böhmen, war den 21. August 1751 zu Pern« harz/ einem zum Stift Tepl gehörigen Dorfe geboren; den ersten Unterricht erhielt er in der dortigen Schule/ und studirte im Tepler Gymnasium. Von dort begab sich P. an die Universität zu Prag, studirte da 2 Jahre, und erlangte nach einer strengen Prüfung 1774 den Philosoph. Doctorgrad. 1775 trat er in das Prämonstratenser- stift Tepl/ und legte 1776 die Ordensgelübde ab. Lange sah P. nun einer wissenschaftlichen Bestimmung entgegen, studirte indeß fteißig hö- here Mathematik und Experimentalphysik, dann das Kirchenrecht durch 4 Jahre, darauf Moral- und Pastoraltheologie, bis er, einer Verord- nung Kaiser Joseph's I I . gemäß, daß alle Ordensgeistlichen ihre Stu- dien an der Universität vollenden sollten, 1734 in das ehemahlige Prä- monstratenser-Seminarium bey St. Benedict eintrat. Da in eben diesem Jahre das General-Seminariüm errichtet wurde, in das sich nach einer andern Verordnung Joseph's alle studirenden Ordensgeil'i- lichen begeben mußten, so verfügte sich P. 1785 in dasselbe/und wurde, wiewohl Stiftsgeistlicher/ 1783 Studienpräfect für die Alumnen de4 1. Jahrgangs; 1790 ward er zum Doctor der Theologie promovirr. A's Kaiser Leopold das General-Seminariüm auflöste/ kehrte P. nach Tepl zurück, ging aber nach Ro y ko's Abgang als Supplent der Lehr- kanzel der Kirchengeschichte nach Prag, welche er als wirkl. Professor 1791 bestieg. Jahrelang mit den Quellen dieses Faches beschäftigt/ thac er den Vorschlag in außerordentlichen Stunden die Kirchengeschichte Böhmens zu lehren / welcher genehmigt wurde; 1796 bekleidete P. bey der theolog. Facultät die Würde eines Decans. Da man in diesem Jahre zu Wien mit einem neuen Studienplan sich beschäftigte/ erhielt P. ei- nen Wink / die ganze Verfassung und Einrichtung des ehemahls zu Tepl bestandenen Gymnasiums darzustellen. Dieß that er 1796 in der Schrift: Kurze und richtige Beschreibung des vormahligen Gymnasial« Instituts im Stifte Tepl. Zu eben diesem Zwecke verfertigte er 1797 einen Aufsatz: Kurzer Entwurf eines Gymnasiallehrer-Instituts für das Königreich Böhmen. Endlich wurde er 1797 von dem Minister Gra- fen von Rottenhann aufgefordert/ einen Plan für das theologische Studium zu entwerfen, und die Wahl der Mitarbeiter ihm freygestellr. Da diese sich nicht fanden / arbeitete er selbst in der kurzen Zeit von 3 Monathen einen Plan aus, der ihm Ehre brachte/ und den Titel führt: Entwurf eines zweckmäßig eingerichteten Religionsunterrichts nach den Bedürfnissen der verschiedenen Classen der Menschen in dem österr. Staate. Diese Aufsätze schickt? P. an daS Präsidium der damahligen
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Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe W-Z, Band 6
Titel
Österreichische National-Enzyklopädie
Untertitel
Buchstabe W-Z
Band
6
Autoren
Franz Gräffer
Johann Czikann
Verlag
H. Strauß
Ort
Wien
Datum
1835
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.3 x 22.0 cm
Seiten
668
Schlagwörter
Nachschlagewerk, Biografien
Kategorien
Lexika National-Enzyklopädie
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