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Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe W-Z, Band 6
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6W Schwiyen, die Freyherren. — Sickingen. lagerten dieser verdienstvolle Feldherr an einem tödtlichen Schusse dahin sant (1600). * Schwiyen / die Freyherren. Siegm. Freyh. v. S. starb als jubilirter Staats, und Conferenz:ath, und war Ritter des Stephan. Ordens. ^ Seckau. Es sind „zwey Seck au" m Steyermark zu unter« scheiden. Der Marktflecken mit der Herrschaft im Iudenburger Kreise ge- hört nicht zum Bisthum „Seckau," sondern das dermahlige Schloß war von 1140 bis zur Zeit Joseph's I I . ein Stift regulirter Cborher. ren mit einem infulirten Propste, dann eine Staatsherrschaft und ist nun ein Eigenthum der Radgewerks-Communitär zu V ordern berg. Hier ist richtig das sehenswürdige Mausoläum Herzogs Carl II.. von Sleyer, mark. Die bedeutende Sensenschmiede ist nicht in S., sondern in der Wasserleith, einer Gemeinde des Bezirkes „Seckau," 2 Stunden vom Orte S. entlegen. Das andere Schloß „Seckau" ist die Bis- thumsherrschaft, eine halbe Stunde ober dem Markte Leibn itz im Mar, burger Kreise. * Seidl, Ioh. Gabr. 1836 erschienen von ihm: Bifolien, Gedichte (Wien); Brosamlin (Brosamchen, eb.). Ferner: Georginen, gesammelte Erzählungen für Frauen (Gratz). Selinger, iLngelb. Maximil., Dr. der Rechte und Prof. der juridisch-politischen Wissenschaften an der k. k. orientalischen Akademie, ist den 13. Oct. 1802 zu Stern berg in Mähren geboren. Auf dem Gymnasium zu Kremsier entwickelte sich in ihm die Neigung zur Poesie, die ihn auf der Bahn der philosophischen und juridischen Stu« dien begleitete, welche er an der Hochschule zuOlmutz mit dem glück- lichsten Erfolge betrieb, und an der Universität zu Wien 1825 been« digte. 1327 erhielt er den Doctorgrad. Nach einer Reise in die nordli« che Schweiz, einen Theil des südlichen Deutschlands, später Italiens/ Nord- und Mitteldeutschlands, begab er sich nach Olmütz, die Advoca- tenpraxis zu nehmen. Da ihm diese nicht zusagte, ging er nach Wien, und erhielt 1829 provisorisch die Lehrkanzel der juridisch-politischen Wissenschaften an der k. k. orientalischen Akademie, und stand außer- dem als Supplent und Adjunct durch mehrere Jahre in Verbindung mit der Wiener Hochschule, die er aufgab, nachdem er 1836 an der genann« ten Akademie zum wirkl. Professor ernannt worden. Seine 1835 zu Wien gedruckten „Nachtstationen eines Reisenden" zeichnen sich durch helle Ansichten, geläuterten Geschmack und anmuthigen Vortrag aus. Dem hernehmen nach ist S. mit einer dramatischen Arbeit beschäftigt. Im Herbste 1836 machte er eine wissenschaftliche Reise nach C ö l n und Straß bürg. * Sennefelder, Aloys, starb den 26. Febr. 1834 zu Mün- chen. * Sermage v. Szomszedvär, CarlIoh.pet. Graf, wurde den 14. Inny 1836 zum Hofcommissionsrath bey der k. k. Hofkammer in Münz- und Bergwesen ernannt. Sickingen, s. Schweickhardt (im Hauptwerk).
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Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe W-Z, Band 6
Titel
Österreichische National-Enzyklopädie
Untertitel
Buchstabe W-Z
Band
6
Autoren
Franz Gräffer
Johann Czikann
Verlag
H. Strauß
Ort
Wien
Datum
1835
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.3 x 22.0 cm
Seiten
668
Schlagwörter
Nachschlagewerk, Biografien
Kategorien
Lexika National-Enzyklopädie
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