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herrührt, "dem- er7aksr mjt größerer, Mrehfnnghes,OeschmaMM^^
Seine Symphonien wurden nun in den<dalnahls< berühmtenHoncerten
des Apoellariollz - Vicevräsidenten v., H?^ ß, üpme.r mft.großem 3iey-
falle aufgeführt. Nebst-diesen <F>ymphonien..componirts er auch mehrere
Messen, Mraduale,^.l^6. I^oßina,. Lifaneyen,, Tedeum und, Hiver-
tissements. Er selbst'spieWd'as Clc;vie^ ziemlich ftrtig und.Joseph 1l.
ließ. ihn an den Prinatmusiben des kaiserf. Hofes-^heil nehmen./Für.
das k^ k^ Ho.ftb.eatezü schrie er die Opexn: ^Fchhüng un^ .Liebe"
„der''blaue Schmetderljng,^ wozu er auch jdas Buch lieferte; d
für das Leovoldstä.dt.er Theater die OperMe:; „Die Scf)n.ineri)'eude^
welcke daselbst noch m?der Handschrift des AutqrH aufbewahrt ist; endlich
das Oratorium: ^Die Isxa,e,liten in der, Wüst^^ Alle diese Werke rüh-
ren von l793 «her: Von seinen vielen Co<mj>ojHtionen ist keine lm Suche
herausgekommen. Er war unter die vorzüglichsten Dilettanten seiner
Zeit z^.zählen, W,.'welcher man seinem Vocal- und Anstrumsntalfatze
glelch grosten Beyfall,:zollte und besonders sMe, .Symphonien rühmte,
d?ren Walde und Erhäsch eir. sie gan.z zur .AuWhr.ung bey feyerlichen
Gelegenheiten eignes ^IW^erbiell M qine-HlsteUuM, ben den .nieder-
österr. Landstanden/ wurdq 1790 ber> dieser, Stelle Mm Picebucyhalter
und 1804 zum Buchhalter ernannt. ,1Z/l1n>urde e.r"m den I b i l G i s
unh starb zu Wien am.14^ S M . 1314.
bedeutet auf österr. Münzen denMunzort Penedigl
^ Venedig, die Stadt./In der Kirche de' Frari.liegt (außer
Canova) auch Tiz ian Hegraben. Die Kirche del Redemtore ver-
dienr Erwähnung ihrer ausgezeichneten Fa^ade wegen, so wie unter den
Gärten jener des Vicekönigs beym tönigl. Palaste. Auf der Zinne des
Marcusuhrthurmes stehen 2 metallene Riesen, welche mit Hqmmern
die Stunden auf einer freyhangenden Glocke bis 24 schlagen. -7-7- V.
ist der Geburtsort von A lg aro t t i , B embo, Ooldoni , Gozz i /
Apöstolo Zeno :c. < ^^7«!
Venerianische Garden. In^der Lombardie nnd im Venetiani-
schen bestehen jetzt ebenfalls konigl. Garden. Sie sind zur militär. Subordi«
nation gegen ihren Anführer verpflichtet/ sonst aber der Civil,? Gerichts-
barkeit zugewiesen. , .
verein zur Beförderung der bildenden Rünstf, in
U)ien, s. Runst-VerelN (im Hauptwerk und im Supplement).
^ Verona, die Stadt. Das Mausoleum der Scaliger ist
nicht in der Kirche Sta. Maria antica, sondern unweit des Haupt-
platzes.
Visini, Andr., ist geboren zu Görz am 10.Nov. 179^ Nach-
dem er die Normal- und Gymnasmlschulen in seiner Vaterstadt zurück-
gelegt, kam er 1.8l7 nach Wien, wo er die philosophischen und juridi-
schen Studien absolvirte. Nach Erlangung.der Wahlfähigkeits-Decrete
Österreichische National-Enzyklopädie
Buchstabe W-Z, Band 6
- Titel
- Österreichische National-Enzyklopädie
- Untertitel
- Buchstabe W-Z
- Band
- 6
- Autoren
- Franz Gräffer
- Johann Czikann
- Verlag
- H. Strauß
- Ort
- Wien
- Datum
- 1835
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.3 x 22.0 cm
- Seiten
- 668
- Schlagwörter
- Nachschlagewerk, Biografien
- Kategorien
- Lexika National-Enzyklopädie