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63s tvapen und Titel, die regulirten kaiserlichen.
Theresien-Orden, der Civil-Verdienst-Orden vom heiligen apostolischen
Könige Stephan, der kaiserlich österreichische Leopold-Orden und der
Orden der eisernen Krone. Die Ordenskette vom goldenen Vliesie um-
gibt die Seitenränder des Hauptschildes, und zieht sich unter demselben
herum, in ihrer Mitte hangt das goldene Vließ von ihr herab. Jedes
Glied der goldenen Kette stellt einen, mit Feuerfiammen umgebenen
Feuerstein zwischen 2 Feuereisen vor. Das Vließ hat die Gestalt eineS
vollständigen Widderfelles sammt Kopf und Füßen. DaS ponceaurothe,
in der Mitte mit einem weißen Streife versehene, handbreite Band des
Marien Theresien-Ordens läuft theils hinterden Seitenrändern des Haupt-
schildes, theils hinter den Gliedern der Kette deS goldenen Vließes her-
ab, woran zunächst oberhalb des goldenen Vließes das achteckige goldene
weisigeschmelzte Kreuz hängt, welches in der Mitte das österreichische
W. mit der Umschrift: „^ortitudini," dann auf der Kehrseite die
verschlungenen Anfangsbuchstaben der Nahmen Franz und Mar ia
Theresia trägt. Oberhalb desselben ist. an seiner Ordenskette das Kreuz
des Ordens des heiligen Stephan zu sehen. Die Kette kommt hinter den
Nnterecken des Hauprschildes hervor ; ihre Glieder bestehen wechselweise aus
den Anfangsbuchstaben der Nahmen Stephan und Maria Th eresia
und der je zwischen diesen Nahmenszügen eingefügten ungarischen Kö-
nigskrone; in der Mitte der Kette befindet sich ein goldenes Schildchen
mit einem schwarzen Adler und der Inschrift: „strinßit arnore," wor-
an das Ordenszeichen befestigt ist. Dasselbe ist ein achteckiges, mit Gold
eingefaßtes, qrüngeschmelztes Kreuz, in der Mitte mit einem rothge-
schmelzcen Schilde belegt, auf welchem sich das königliche neuungari-
sche W., zu dessen beyden Seiten aber die Anfangsbuchstaben der
durchlauchtigsten Stifterinn: ^ l . IV, und die Umschrift: puklicum
inei-iwrum praemium," befinden. Die Rückseite des Kreuzes hat einen
weiß geschmelzten Schild mit der Inschrift: „käncw stepliano kegi
^poswlico," welche mit einem Kranze von Eichenlaub umgeben ist.
Unter dem Flißrande des Hauptschildes bangen an ihren Ketten der
österreichisch-kaiserliche Leopold-Orden und der Orden der eisernen
Krone nebeneinander, der Erstere zur Rechten, der Andere zur Lin-
ken hervor. Jedes Glied der Kette des Leopold - Ordens enthält
die verschlungenen Buchstaben I?. und I.. (I>anc!5cu5 und l^opolclus),
worauf oberhalb die österreichische Kaiserkrone und unterhalb ein Eichen-
kranz folgt; an dem mittelsten Kranze hangt das Ordenskreuz. Es ist
von Gold, emaillirt, gegen auswartK achteckig, von Farbe roth, weiß
eingefaßt, mit einem runden ebenfalls rothen Schilde in der Mitte,
auf welchem sich die Buchstaben 1''. I. H. (L>2nci5cu<; Imperator ^u -
ztri^) in einander verschlingen. Den Schild umgibt/abermahl eine wei-
sie Einfassung, worin die Worte: „Inlt^rttIti et HIerito," gele'on
werden. Die Rückseite des Kreuzes kommt mit dem Avers überein, nur
ist der runde Schild in der Mitte weiß, mit goldenem Eichenlaube um-
kränzt, und führt als Aufschrift den Wahlspruch weiland Kaisers Leo-
pold I I . : ),O^e5 kegilm, c«r<1a sul^uuruin." Über dem Kreuze
schwebt die österreichische Kaiserkrone. Die Kette des Ordens der eiser-
nen Krone besteht aus den verschlungenen Buchstaben k'. 1' aus der
Österreichische National-Enzyklopädie
Buchstabe W-Z, Band 6
- Titel
- Österreichische National-Enzyklopädie
- Untertitel
- Buchstabe W-Z
- Band
- 6
- Autoren
- Franz Gräffer
- Johann Czikann
- Verlag
- H. Strauß
- Ort
- Wien
- Datum
- 1835
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.3 x 22.0 cm
- Seiten
- 668
- Schlagwörter
- Nachschlagewerk, Biografien
- Kategorien
- Lexika National-Enzyklopädie