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Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe W-Z, Band 6
Seite - 629 -
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winkler, die Herren v.— Wollenzeugfabr. zu Llkz. 629 zugleich dem Auge einen angenehmen Gegenstand darstellte. Auch Ma- nufacturen und Künste fänden an ihm, der in diesem Fache ausgebrei- tete Kenntnisse besaß, einen rathenden Freund, einen uneigennützigen Unterstützer, und einen eifrigen Ermunterer, Nicht leicht hat sich ein Hilfsbedürftiger, ein Unglücklicher vergebens in seine rettenden Arme geworfen. Darüber liegen unzählige Thatsachen, die von seinem fühlen- den Herzen, und von feiner Großmuth zeugen, vor. Wir schweigen von den Wohlthaten, die er durch unentgeldliche Vertheilung einer Menge Holzes im Winter, durch reichliche Almosen, und durch so mancherley andere Unterstützung ausgespendet hat. Eben so wird die Unterstützung, die er seinen Unterthanen in der Zeit der Noth durch Schenkungen in Getreide und Geld, krachte, in ihren dankbaren Herzen unauslöschlich bleiben. Er wirkte noch in^anderer Art. Die nackten Felsen an der Moldau gegen Kle^in-Bubna sind mit den herrlichsten Burgunderreben bepflanzt. Jene Hügel,' jene Wüsten , die sich von den Schanzen zwischen dem Roß- und Körnthor nach Nußel und W e rschowitz zogen, stellen jetzt das herrlichste Bild dar. Tau- sende der Bewohner Prag's wandeln in jenen Anlagen, die den Nah- men ibres Schöpfers tragen. W. wurde nach und nach zum Major, zum Oberstlieutenant und zum Obersten in der H. k. Armes befördert, erhielt das Ritterkreuz des Stephan «Ordens, >ltnb.wurde den 16. April 1801 in den Freyherrnstand erhoben. «^Er starb den 12. Mn. 1322 zu Prag. .—"^'. ' i , ^ . .<^< ?-'--'. ^^/,<< ^.z ! i .^^. ^ > ^ - . winkler / die Herren v., eck altes edles steyernsark. Geschlecht, waren nach Aussterben der Herren v. Ha u en fe ld (deren Wapen eine Haue im rothen Felde), die Besitzer desSchlosses Hainfelo imRaab- thale, deffen ursprünglicher Nahme also Hauenfeld. An die Stelle der Hauenfeld e traten die W. > yön denen U l m ch IM2 das dem Schlosse H ainfeld gegenüber gelegene Dorf Leitnrstorf vom Her- zog A l brechtzu Lehen empfing. Georg W.'sLehFnsdlkef von Hain- feld ist vom 9. Iuny 1546 ausgestellt. Die Letzten die^s Geschlechtes waren: Wi lhe lm, der Letzte männlicher Linie, daMweiblicher Linie die Muhmen He m a und A m a l a y^; jene 'Hie Tochter Wi l - hslm's, diese Georg's v. W. Die Letzte war die^wryte-Gemahlinn Wolf 's Zwickt , und brachte demselben Ha in f t l d zu. (S. den Art. Zwickt.) Das Wapen der W. war ein silbernes Winkelmaß mit rothem Stern im rothen Felde. Die W besaßen nebst Hain feld auch Than in Obersteyermark, welches durch Hema, vermahlt an Teu- fenbach/ an diese Familie, wie Hainfe ld durch ihre Muhme Ama- ll ay an die Zwickt überging. Die Teufenbach e waren nie Besitzer von Ha in feld. ^ U)0lf, Ferd. 1836 Nahm ihn die königl. Gesellschaft für däni- sche Geschichte und Sprache zu ihrem ordentlichen ,:^ltnd Vio Gesell'cbaft für deutsche Sprache zu Ber l in zu ihrem auswärtigen Milgliede auf. Seine ^lurezta «tc. erschien zu Par is . ' wollenzeug-/ Tuch- und leppichfabrik, k. k., zu Linz, s. Linzer wollenzeug-, Tuch- und Tcpplchfabr^, k.k./(im Hauptwerk). . . ^ - . .>v>,^ ^
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Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe W-Z, Band 6
Titel
Österreichische National-Enzyklopädie
Untertitel
Buchstabe W-Z
Band
6
Autoren
Franz Gräffer
Johann Czikann
Verlag
H. Strauß
Ort
Wien
Datum
1835
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.3 x 22.0 cm
Seiten
668
Schlagwörter
Nachschlagewerk, Biografien
Kategorien
Lexika National-Enzyklopädie
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