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Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse
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Tabelle 46 gibt einen Überblick über die Bevölkerung am 01.01.2008, dif- ferenziert nach Geburtsland und Bundesland. Hier zeigt sich bereits, dass Wien mit 20 % den höchsten Anteil an Personen, die nicht aus Europa stammen, aufweist. In den anderen Bundesländern liegt der Anteil Letzterer bei in etwa 10 %. Rund 63 % der Nichteuropäer, die sich in Wien nieder- lassen, stammen aus Asien und hiervon wiederum rund 56 % von den Phil- ippinen, aus China, Indien und dem Iran. Betrachtet man in weiterer Folge jene, die in Europa geboren wurden, so sind auch hier sehr unterschiedliche Binnenverteilungen festzustellen. Tirol beispielsweise verzeichnet mit knapp 48 % einen hohen Anteil an Personen aus den EU-14-Staaten. Im Vergleich dazu sind es in Wien nur 14 %. Auch die Verteilung der EU-Staaten, die 2004 der Europäischen Union beitraten, ist sehr unterschiedlich. Im Burgenland beträgt der Anteil an Personen aus diesen Ländern rund 34 %, in Vorarlberg und Tirol sind es je nur 6 %. Auch für das ehemalige Jugoslawien (ohne Slowenien) zeigt sich eine bestimmte Verteilung. Hier verzeichnen vor allem Oberösterreich, Salzburg und Kärn- ten hohe Anteile. Abschließend soll auf jene fünf Herkunftsländer genauer eingegangen wer- den, die in der vorliegenden Arbeit näher untersucht werden. In Tabelle 47 wird eine detaillierte Analyse der Situation dargestellt. Hierbei zeigt sich, betrachtet man den prozentuellen Anteil jener fünf Länder an der gesamten Bevölkerung in Österreich beziehungsweise in den einzelnen Bundesländern, dass zum Zeitpunkt der Erhebung in bestimmten Gebieten mehr Personen, die nicht in Österreich geboren wurden, lebten als in anderen. Beispielswei- se zeigt sich, dass der Anteil der Personen aus Bosnien und Herzegowina vor allem in Oberösterreich, in Salzburg und in Wien über dem Durchschnitt von Gesamtösterreich liegt. Für Personen aus Polen zeigt sich eine höhere Dichte in Wien, für Personen aus Kroatien vor allem in der Steiermark und in Wien und für Personen aus der Slowakei und der Tschechischen Republik wiederum in Wien. Die Art der Verteilung bestätigt die besondere Rolle, die Wien in diesem Kontext zukommt. Der zweite Teil der Tabelle 47 zeigt den prozentuellen Anteil der fünf Her- kunftsländer an der Bevölkerung, die im Ausland geboren wurden. Dem- zufolge stammen 10,5 % der im Ausland geborenen Personen aus Bosnien und Herzegowina, 2,8 % aus Kroatien, 4,5 % aus Polen, 1,7 % aus der 187
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Pflegekräftemigration nach Österreich Eine empirische Analyse
Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien
Titel
Pflegekräftemigration nach Österreich
Untertitel
Eine empirische Analyse
Autor
Maureen Lenhart
Verlag
PETER LANG - Internationaler Verlag der Wissenschaften
Datum
2010
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
ISBN 978-3-631-75391-0
Abmessungen
14.8 x 21.0 cm
Seiten
304
Kategorie
Medizin
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