Seite - 191 - in Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse
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!ändern einen ersten Anhaltspunkt für soziale Netzwerke liefern. 55 % der
Einrichtungen (Alten- und Pflegeheime und Krankenanstalten) gaben an,
niemanden aus den fünf Ländern zu beschäftigen. Weitere 14 % gaben an,
dass zumindest eine Person aus einem der fünf Länder in der Einrichtung
tätig ist. In allen anderen Einrichtungen sind zwei oder mehr Personen, die
im Ausland ausgebildet wurden, beschäftigt. Wenn also Personen aus dem
Ausland eingestellt werden, sind es in der Regel mehr als eine Person. Dies
weist bereits auf eine Konzentration auf bestimmte Einrichtungen hin.
Abbildung 13: Prozentueller Anteil an Einrichtungen, die eine gewisse
Anzahl an Pflegekräften aus ausgewählten Ländern in ihrer Einrichtung
beschäftigen
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Abbildung 13 gibt über den prozentuellen Anteil an Einrichtungen - Alten-
und Pflegeheimen beziehungsweise Krankenanstalten - in den einzelnen Bun-
desländern, die keine Person, eine Person, zwei bis zehn Personen, elf bis 30
Personen oder mehr als 30 Personen aus einem oder mehreren der konkret
genannten Herkunftsländer beschäftigen, Aufschluss. Es wurden hier wiede-
rum die beiden ehemaligen jugoslawischen Staaten, Polen, die Tschechische
Republik und die Slowakei aufgrund ihrer ähnlichen Strukturen und geo-
grafischen Nähe gegenübergestellt. An dieser Stelle muss darauf hingewiesen
werden, dass in den einzelnen Bundesländern eine sehr unterschiedliche Zahl
109 Burgenland (B), Kärnten (K), Niederösterreich (NÖ), Oberösterreich (OÖ), Salzburg
(S), Steiermark (St), Tirol (T), Vorarlberg (V), Wien (W).
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Pflegekräftemigration nach Österreich
Eine empirische Analyse
Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien