Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Medizin
Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse
Seite - 193 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 193 - in Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse

Bild der Seite - 193 -

Bild der Seite - 193 - in Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse

Text der Seite - 193 -

gesehen" [Flemmich, Nöstlinger 2004, 250]. Prüfungen sind jedoch keine vorzuweisen, jedoch muss jeder Mitgliedstaat den Erwerb der Sprache er- möglichen. [vgl. Flemmich, Nöstlinger 2004, 49 und 250] Auch wenn in diesem Abschnitt nur Bezug auf die gehobenen Dienste für Gesundheits- und Krankenpflege genommen wird, soll angemerkt werden, dass auch für den Bereich der Pflegehilfe die entsprechenden Sprachkenntnisse für die Be- rufsberechtigung Voraussetzung sind (siehe § 85(1) des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes). [vgl. Flemmich, Nöstlinger 2004, 84] Ob Sprache eine Barriere für ein Herkunftsland darstellen kann, kann mit- hilfe der Eurostat-Daten nachgegangen werden. Gemäß diesen lernen weit mehr als die Hälfte der Schüler in Kroatien, Polen, der Tschechischen Re- publik und der Slowakei der ISCD-Stufe 3 Deutsch (siehe Tabelle 48). In der Slowakei waren es in den Jahren 1998 und 2000 sogar mehr als 80 %. Inzwischen nahm hier der Anteil ab. Im Vergleich dazu lernen Schüler heute vor allem Englisch. Hier lag der Prozentsatz für das Jahr 2006 durchgehend über 90 %, in der Tschechischen Republik waren es sogar 100 %. Auch wenn Englisch weiter verbreitet ist, muss darauf hingewiesen werden, dass Schüler im Durchschnitt zwischen 1,4 und 1,7 Sprachen lernen und der Anteil der Schüler, die Russisch lernen -, mit Ausnahme von Polen, wo der Anteil im Jahr 2006 noch immer bei 13,8 % lag - nur mehr sehr gering ist. [Eurostat 2008, zuletzt abgerufen: 30.06.2008] Sprachbarrieren scheinen somit vor allem in den letzten Jahren nicht mehr in diesem Ausmaß gegeben zu sein. Tabelle 48: Schüler der ISCD-Stufe 3, die Deutsch lernen - in Prozent aller Schüler dieser Stufe Länder 1998 2000 2002 2003 2004 2005 2006 Kroatien - - - 66,3 - 66,2 65,6 Polen - 62,2 61,5 63,9 65,8 72,5 64,0 Tschechische Republik 67,4 75,4 73,5 69,9 68,8 72,2 72,2 Slowakei 81,2 80,6 78,2 77,0 77,0 75,2 72,6 [Quelle: Eurostat 2008, zuletzt abgerufen: 30.06.2008]110 110 ISCD - International Standard Classification of Education, Vorschulbereich = ISCD- Stufe 0; Primarbereich = ISCD-Stufe 1, Sekundarstufe = ISCD-Stufen 2-4, Sekun- darstufe I = ISCD-Stufe 2, Sekundarstufe II = ISCD-Stufe 3, Post-Sekundarstufe = ISCD-Stufe 4; Tertiärbereich = ISCD-Stufen 5-6; nichtuniversitärer Tertiärbereich = ISCD-Stufe SB, universitärer Tertiärbereich = ISCD-Stufen SA und 6. [Schmidt 2003, 3; Andren, Schmidt 2005, 10] 193
zurück zum  Buch Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse"
Pflegekräftemigration nach Österreich Eine empirische Analyse
Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien
Titel
Pflegekräftemigration nach Österreich
Untertitel
Eine empirische Analyse
Autor
Maureen Lenhart
Verlag
PETER LANG - Internationaler Verlag der Wissenschaften
Datum
2010
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
ISBN 978-3-631-75391-0
Abmessungen
14.8 x 21.0 cm
Seiten
304
Kategorie
Medizin
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Pflegekräftemigration nach Österreich