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Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse
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Republik wurde nach der Trennung zum Einwanderungsland. Einen nicht unwesentlichen Teil machten tschechische Flüchtlinge aus der kommunisti- schen Zeit aus. [vgl. Zeitlhofer 2007, 284ff.] Eine weitere entscheidende politische Veränderung stellt die Erweiterung der Europäischen Union im Jahr 2004 dar. Hierbei traten unter anderen Polen, die Slowakei und die Tschechische Republik der EU bei. Damit sind viele der Barrieren der grenzüberschreitenden Interaktionen gefallen. [vgl. Niebuhr 2005, 2] Grundsätzlich besteht innerhalb der Europäischen Union die Freizügigkeit auf dem Arbeitmarkt. Diese wurde jedoch für die Mitglied- staaten, die der Europäischen Union 2004 und 2007 beitraten für sieben Jahre eingeschränkt (siehe Näheres im folgenden Abschnitt). [vgl. auch Stil- ler, Wyszynski 2006, 100ff.] Diese Entwicklung bildet einen direkten Bezug zur legislativen Dimension, die vor allem durch die gesetzlichen Regelungen der Wanderung von Arbeitskräften und die Anerkennungsmöglichkeit der Qualifikationen charakterisiert wird. Gesetzliche Regelungen der Wanderung von Arbeitskräften Ein Bereich der Analyse soll sich nun der Zulassung von Arbeitskräften aus dem Ausland widmen.114 Zwei Säulen bestimmen im Wesentlichen die rechtliche Situation. Die erste beinhaltet die Einreise und den Aufenthalt. Diese unterliegen „der Weisungshoheit des Bundesministeriums für Inne- res in mittelbarer Bundesverwaltung von den Fremdenbehörden der Länder (Magistrate oder Bezirksverwaltungsbehörden) oder von den Fremdenpoli- zeibehörden" [Nowotny 2007, 47].115 Die zweite Säule regelt die Zulassung zur Arbeit. Diese obliegt dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit. Diese beiden Bereiche sind aufeinander abgestimmt. [vgl. Nowotny 2007, 4 7] Die Aufarbeitung des Themas bedarf vor allem in Hinblick auf die hier im Vordergrund stehenden Länder eine besondere Beachtung, da unter- schiedliche Regelungen zwischen den Ländern in den vergangenen Jahren vorlagen beziehungsweise heute noch vorliegen. Diese Unterschiede zei- gen sich vor allem im Kontext der Regelungen innerhalb der Europäischen 114 Diese Darstellung soll lediglich einen groben Überblick über das Ausländerbeschäf- tigungsgesetz liefern. Auf besondere Möglichkeiten für Pflegekräfte wird im Detail eingegangen. 115 Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz [vgl. zum Beispiel Statistik Austria 2007c, 36ff.; Vogl 2007, 19ff.]. 198
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Pflegekräftemigration nach Österreich Eine empirische Analyse
Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien
Titel
Pflegekräftemigration nach Österreich
Untertitel
Eine empirische Analyse
Autor
Maureen Lenhart
Verlag
PETER LANG - Internationaler Verlag der Wissenschaften
Datum
2010
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
ISBN 978-3-631-75391-0
Abmessungen
14.8 x 21.0 cm
Seiten
304
Kategorie
Medizin
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