Seite - 211 - in Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse
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werden. Weitere zwei Fragebögen wurden nicht vollständig ausgefüllt. Es
fehlten die Angaben zum Herkunfts- beziehungsweise Ausbildungsland.
Weitere sechs Fragebögen wurden von Pflegekräften, die aus Bulgarien,
Rumänien, Russland, Moldawien und Deutschland migrierten, beantwor-
tet. Diese Herkunftsländer wurden nicht in die Analyse mit aufgenommen.
Diese Vorgehensweise wurde jedoch nicht für sieben Fragebögen gewählt,
die von Pflegekräften aus Serbien zurückgesandt wurden. Diese werden al-
lerdings nur bei den Berechnungen für das Gebiet des ehemaligen Jugosla-
wien Beachtung finden (siehe Kapitel 6.2.4). Damit enthält die Stichprobe
272 Fragebögen aus den fünf gewählten Herkunftsländern und sieben Fra-
gebögen von Pflegekräften aus Serbien (siehe Tabelle 55).
Tabelle 55: Rücklauf und Anzahl der Fragebögen
Anzahl der Fragebögen
Rücklauf 299
- Ausbildung in Österreich 7
- andere Berufsausbildung im Herkunftsland 5
- unvollständig ausgefüllt 2
- andere Herkunftsländer 6
Stichprobe 279
(Fragebögen von Pflegekräften aus Serbien) (7)
[Eigene Berechnungen)
In Kapitel 5 wurde aufgrund der Fragebögen und der anschließenden Hoch-
rechnung ermittelt - eingeschränkt auf die fünf hier analysierten Länder -,
dass die meisten Pflegekräfte aus der Slowakei nach Österreich gewandert
sind, gefolgt von Polen, der Tschechischen Republik, Bosnien und Herze-
gowina und Kroatien. Auch die Stichprobe beinhaltet eine sehr ähnliche
Verteilung. Zur Veranschaulichung kann schließlich auch hervorgehoben
werden, dass, obwohl nur 34 % der Pflegekräfte aus den besagten Ländern
angeschrieben wurden - es wurde hier von den Daten, die in Kapitel 5 er-
hoben wurden ausgegangen-, ein guter Rücklauf für die einzelnen Länder
verzeichnet werden konnte. Dieser zeigt sich vor allem für die Slowakei.
11 % der Pflegekräfte aus diesem Land, die laut Hochrechnung heute in
Österreich in Alten- und Pflegeheimen und Krankenanstalten tätig sind, ha-
ben den Fragebogen beantwortet zurückgesendet (siehe Tabelle 56).
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Pflegekräftemigration nach Österreich
Eine empirische Analyse
Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien