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Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse
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für die Gruppe tatsächlich relevant sind. So wurden Gründe wie unter ande- rem politische Instabilität, Verfolgung, Möglichkeiten für Kinder und (Ehe-) Partnerin aufgrund des Migrationstyps aus der Analyse herausgenommen. Eine Faktorenanalyse schlug bei diesem Datensatz fehl, da Variablen auf- einanderluden, die keinen gemeinsamen Inhalt hatten. Dies deutet auf eine beträchtliche Heterogenität der Gründe für Migration hin. Daher stützt sich die Erklärung der Gründe für die Migration von temporär migrierenden Pflegekräften auf die folgende deskriptiv-statistische Auswertung (siehe Ta- belle 67). Tabelle 67: Die zehn wichtigsten Gründe temporär migrierender Pflegekräfte aus der Tschechischen Republik und aus der Slowakei laut Mittelwert Gründe für Migration Mittelwert Median Modus Bessere Verdienstmöglichkeiten in Österreich 4,62 5 5 Möglichkeit, eine Fremdsprache zu lernen 4,61 5 5 Unterstützung durch meine Familie 4,05 5 5 Möglichkeit, eine Arbeitserlaubnis zu bekommen 4,01 5 5 Freundlicher Empfang in Österreich 3,83 4 5 Bessere Arbeitsmöglichkeiten in Österreich 3,83 4 5 Berichte über Erfahrungen in Österreich von anderen 3,60 4 5 funktionierendes Gesundheitssystem in Österreich 3,59 4 5 Möglichkeit, in einer Krankenanstalt in Österreich zu arbeiten 3,55 4 4 Möglichkeit, in einem Alten-/Pflegeheim in Österreich zu arbeiten 3,48 4 5 [Eigene Berechnungen, siehe auch Tabelle 86 im Anhang] Es zeigt sich, dass der Entscheidungsprozess, in Österreich zu arbeiten, von sehr unterschiedlichen Gründen beeinflusst wird. Laut dieser Erhebung sind für temporär migrierende Pflegekräfte vor allem die „besseren Verdienst- möglichkeiten in Österreich" und die „Möglichkeit, eine Fremdsprache zu lernen", wesentliche Antriebe, nach Österreich zu kommen. Auch die „Möglichkeit, eine Arbeitserlaubnis zu bekommen", trägt zur Migration enangehörige [außer (Ehe-)Partnerln] lebten in Österreich. In Österreich lebten bereits viele Leute aus meiner Heimat. Kollegen arbeiteten bereits in Österreich [z. B. im Krankenhaus]. Unterstützung durch meine Kollegen in meiner Hei- mat. Unterstützung durch meine Familie. Informationen zu Österreich [z. B. Wohnmöglichkeiten]. Freundlicher Empfang in Österreich. Möglichkeit, eine Fremdsprache zu lernen. Berichte über Erfahrungen in Österreich von anderen. 229
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Pflegekräftemigration nach Österreich Eine empirische Analyse
Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien
Titel
Pflegekräftemigration nach Österreich
Untertitel
Eine empirische Analyse
Autor
Maureen Lenhart
Verlag
PETER LANG - Internationaler Verlag der Wissenschaften
Datum
2010
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
ISBN 978-3-631-75391-0
Abmessungen
14.8 x 21.0 cm
Seiten
304
Kategorie
Medizin
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