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Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse
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neun Variablen als wichtigen oder sehr wichtigen Grund (Mittelwert über 3,5, siehe Tabelle 67). Zu diesen Variablen gehören auch einige Gründe, die zu den sozialen und legislativen Dimensionen gezählt werden können. Somit zeigt sich, dass die klassischen ökonomischen Gründe in der Migra- tionsentscheidung nicht so stark dominieren, wie sie dies bei der Entschei- dung permanent migrierender Pflegekräfte tun. 6.3 Die Gründe für Migration in der Zukunft - Die individuelle Sichtweise Im folgenden Abschnitt wird das Thema der Gründe für Migration von Pflegekräften erneut aus individueller Sichtweise Betrachtung finden. Jedoch soll sich nun, ausgehend von den Kapiteln 6.1 und 6.2, die sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen, die folgende Analyse mit den Gründen für Migration in der Zukunft beschäftigen. Dabei soll der Frage nachge- gangen werden, aus welchem Antrieb heraus Pflegekräfte in der Zukunft für eine Beschäftigung nach Österreich migrieren würden. Mithilfe einer neuen, eigenen Befragung wird die individuelle Sichtweise der Pflegekräfte dargestellt. Im Gegensatz zu der Analyse unter 6.1 und 6.2 wird sich dieser Abschnitt ausschließlich mit der Slowakei auseinandersetzen. Dies resultiert aus der Tatsache, dass rund 12 % der im Ausland ausgebildeten Pflegekräfte in Österreich in der Vergangenheit aus diesem Land migrierten (siehe Kapi- tel 5). Zusätzlich wird vermehrt von slowakischen Pflegekräften, die in der 24-Stunden-Pflege tätig sind, berichtet. Es werden jedoch Zukunftsszenarien diskutiert, die davon ausgehen, dass spätestens nach der Öffnung des öster- reichischen Arbeitsmarktes jene Arbeitskräfte aus den neuen EU-Mitglied- staaten, die derzeit in der 24-Stunden-Pflege tätig sind, es anstreben werden, in Österreich unter anderem in Krankenanstalten und Alten- und Pflegehei- men zu arbeiten. [siehe unter anderem Schmid 2006, 158] Betrachtet man den Umstand eines möglichen Mangels an Pflegekräften in Österreich (siehe Kapitel 6.1.1 ), könnte dies zutreffen. Die Slowakei scheint somit ein wichti- ges potenzielles Herkunftsland für legal tätige Pflegekräfte zu sein. Die folgende Analyse wird sich mit den potenziellen Migrantlnnen und ihren Gründen auseinandersetzen. Die Grundlage der Analyse bildet eine neue, eigene Befragung, die in der Slowakei durchgeführt wurde. Im Abschnitt 233
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Pflegekräftemigration nach Österreich Eine empirische Analyse
Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien
Titel
Pflegekräftemigration nach Österreich
Untertitel
Eine empirische Analyse
Autor
Maureen Lenhart
Verlag
PETER LANG - Internationaler Verlag der Wissenschaften
Datum
2010
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
ISBN 978-3-631-75391-0
Abmessungen
14.8 x 21.0 cm
Seiten
304
Kategorie
Medizin
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