Seite - 239 - in Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse
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Pflegekräfte an, keine Kinder zu haben. Alles in allem zeigt sich, dass diese
Pflegekräfte ein starkes familiäres Netzwerk haben.
Abbildung 16: Prozentuelle Verteilung des Nettoeinkommens
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[Eigene Berechnungen) 156
Bezüglich des Berufes und ihrer Ausbildung kann Folgendes festgehalten
werden. Befragt wurden vor allem diplomierte Krankenschwestern/-pfleger
und Pflegehelferinnen. Angeführt wurden unter der Kategorie „Sonstiges"
zusätzliche Bezeichnungen wie (allgemeine) Krankenschwester beziehungs-
weise Bezeichnungen für Spezialausbildungen wie onkologische Kranken-
schwester. Der Grund für die unterschiedlichsten Bezeichnungen kann auf
das Ausbildungssystem in der Slowakei zurückgeführt werden, denn es be-
steht die Möglichkeit zur Ausbildung zur/zum Diplomkrankenschwester/
-pfleger, Krankenschwester/-pfleger und Krankenpflegehelferin. [
vgl. unter
anderen Gasperova 2005, 56ff.] Nur 11 % der Pflegekräfte - also 18 Perso-
nen - haben ein Praktikum im Ausland absolviert. Die Hälfte davon hat die-
ses in Österreich oder Deutschland absolviert. Die besondere Verbindung zu
156 Die Angaben wurden auf 1000 kaufmännisch gerundet. Diese Darstellung inkludiert
alle Pflegekräfte, unabhängig von ihrer Ausbildung.
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Pflegekräftemigration nach Österreich
Eine empirische Analyse
Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien