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Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse
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Die Ergebnisse der Koeffizientenmatrix zeigen, dass zwei Attribute - Netz- werk und Entwicklung - keine signifikanten Ergebnisse aufweisen und da- her keine Aussage getätigt werden kann. Die anderen vier Attribute sind hingegen signifikant und geben an, inwieweit diese Einfluss auf den Nutzen haben. Es zeigt sich, dass je länger die Suche nach Arbeit dauert, desto ge- ringer wird der Nutzen für das Individuum. Alle anderen drei Attribute haben hingegen positive Auswirkungen auf das Nutzenniveau. Je höher der Lohn163, je pünktlicher die Gehaltsauszahlungen und je besser die Karriere- chancen sind, desto höher ist der Nutzen für die Individuen. Somit wird die Veränderung des Nutzens angezeigt, der sich ergibt, wenn beispielsweise statt einer unpünktlichen eine pünktliche Gehaltsauszahlung in einem Land eintritt. Tabelle 74: Willingness to pay Slowakei Optout Netzwerk Dauer Entwicklung Karriere Auszahlung Wtp -23030.077 -35172.471 465.54764 3117.7983 562.02677 -3793.4299 -7864.538 II -25831.108 -39064.512 -922.28059 1862.2837 -874.64716 -5190.9763 -9384.5068 ul -20229.046 -31280.431 1853.3759 4373.313 1998.7007 -2395.8835 ~344.5691 [Eigene Berechnungen] 164 Trade-offs zwischen den einzelnen Attributen - das negative Verhältnis zwi- schen zwei Koeffizienten [vgl. Ryan, Watson 2008, 83f.] - lassen weitere Interpretationen zu (siehe Tabelle 74). Von den hochsignifikanten Attribu- ten ergeben sich vor allem für den Lohn plausible Interpretationsmöglich- keiten. Demnach lassen sich im Zusammenhang mit dem Lohn die marginal willingness to pay [Ryan, Watson 2008, 84] berechnen. Somit wären die Pflegekräfte bereit, ins Ausland (nach Österreich) zu gehen - ceteris paribus -, wenn sie 23.030 Slowakische Kronen (rund 760 Euro) mehr verdienen würden. Dieses Ergebnis lässt sich auch auf das Verhältnis Österreich und Slowakei übertragen. Demnach haben die Pflegekräfte angegeben, zwischen 10.000 und 30.000 Slowakische Kronen netto (rund 330 Euro und 980 Euro) zu verdienen. Für jene, die weniger verdienen, kann davon ausge- 163 Dieser Koeffizient ist sehr niedrig (siehe die Tabellen 72 und 73), da dieser die Stei- gerung des Nutzens bei der Erhöhung um 1 Slowakische Krone angibt. 164 Die Darstellungsform der Ergebnisse wurde aus STATA übernommen. 244
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Pflegekräftemigration nach Österreich Eine empirische Analyse
Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien
Titel
Pflegekräftemigration nach Österreich
Untertitel
Eine empirische Analyse
Autor
Maureen Lenhart
Verlag
PETER LANG - Internationaler Verlag der Wissenschaften
Datum
2010
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
ISBN 978-3-631-75391-0
Abmessungen
14.8 x 21.0 cm
Seiten
304
Kategorie
Medizin
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