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Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse
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Personen, die vor den historischen Brüchen nach Österreich migrierten und im Speziellen für die Länder des ehemaligen Jugoslawiens als entscheidend angesehen werden kann. Die legislative Dimension beinhaltet die Mög- lichkeit einer Arbeitserlaubnis und die Anerkennungsmöglichkeiten. Vor allem für Pflegekräfte aus den neuen EU-Mitgliedstaaten sind seit 2004 ei- nige Erleichterungen eingetreten, womit Barrieren abgebaut wurden. Dies zeigt sich auch bei der Analyse auf Mikro-Ebene. Vor allem die „Möglich- keit, eine Arbeitserlaubnis zu bekommen", spielt für Pflegekräfte eine we- sentliche Rolle. Zusätzlich zeigt sich durch die Faktorenanalyse, dass das positive Arbeitsumfeld - dieses beinhaltet auch legislative Aspekte wie die Anerkennung der Qualifikationen - sich ebenfalls als entscheidend heraus- stellte. Dies ist vor allem für die neuen EU-Mitgliedstaaten beobachtbar. Die Gründe für die Migration in der Zukunft Komplettiert wird dies durch die Ergebnisse, die man durch die Befra- gung potenzieller Migrantinnen erhielt. Hier stützten sich die Ergebnis- se vor allem auf die ökonomischen Variablen, wiederum auf die „Mög- lichkeit, eine Fremdsprache zu lernen", und vor allem auf die legislativen Variablen. Verbindet man diese Ergebnisse mit jenen der Analyse für die zukünftige Migration lässt sich sehr wohl eine gewisse Struktur erken- nen, die sich auch für die zukünftige Migration fortführen lässt. Migra- tion vor den historischen Brüchen wurde vor allem durch die politischen Konflikte ausgelöst. Diese Ergebnisse sind jedoch vor dem Hintergrund der verstärkten Einwanderung aus dem ehemaligen Jugoslawien zu sehen. Nach diesen Brüchen waren primär ökonomische und legislative Fakto- ren von Bedeutung. Dieses Ergebnis ist vor allem geprägt von den vielen Antworten aus den neuen EU-Mitgliedstaaten. Betrachtet man abschlie- ßend die temporäre Migration - Herkunftsländer sind die Slowakei und die Tschechische Republik -, zeigt sich auch hier wiederum die verstärkte Begründung durch dieselben Faktoren. Bei allen diesen Aspekten spielt zusätzlich der Faktor Sprache eine Rolle, die nicht als Barriere, sondern als Möglichkeit betrachtet wird. Die letzte Entwicklung spiegelt sich auch in der näheren zukünftigen Entwicklung wider, was darauf hindeutet, dass Migration weiterhin stattfinden wird, da externe Faktoren wie politische Instabilitäten wahrscheinlich in diesen Ländern nicht mehr in diesem Aus- 251
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Pflegekräftemigration nach Österreich Eine empirische Analyse
Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien
Titel
Pflegekräftemigration nach Österreich
Untertitel
Eine empirische Analyse
Autor
Maureen Lenhart
Verlag
PETER LANG - Internationaler Verlag der Wissenschaften
Datum
2010
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
ISBN 978-3-631-75391-0
Abmessungen
14.8 x 21.0 cm
Seiten
304
Kategorie
Medizin
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