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Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
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Christian Kaier, Xenia van Edig54 tenausgaben enthalten häufig unterschiedliche Rubriken wie Fachbeiträge, Kommentare und Reviews. Wissenschaftliche Zeitschriften, sogenannte Pe- riodika, wenden sich an ein hoch spezialisiertes, disziplinspezifisches Fach- publikum. Allerdings gibt es zunehmend Bestrebungen, Fachartikel auch für den interdisziplinären Zugriff, Praktikerinnen und Praktiker, Laien und andere Leserinnen und Leser verständlicher darzustellen. Die Publikationsform von Zeitschriften  – in der Regel erscheinen meh- rere Ausgaben pro Jahr  – kommt dem Bedürfnis einer raschen Veröffentli- chung neuer Erkenntnisse entgegen. Die einzelnen Ausgaben erscheinen zu einem vorab bestimmten Zeitpunkt, und Redaktionspläne sorgen für einen geordneten zeitlichen Ablauf. Verhältnismäßig kurze Beiträge können zu- dem schneller publiziert werden als ganze Bücher. In den letzten Jahrzehn- ten wurde der Großteil der wissenschaftlichen Zeitschriften von Print auf Online umgestellt. Damit wurde auch eine laufende Publikation von Zeit- schriftenbeiträgen möglich, die erst zu einem späteren Zeitpunkt oder gar nicht in Ausgaben gebündelt werden. Dies hat den Publikationsprozess wei- ter beschleunigt, ebenso wie das Entfallen von physischer Produktion und Distribution bei Online-Publikationen. Der wissenschaftliche Zeitschriftenmarkt ist in den vergangenen Jahr- zehnten erheblich gewachsen. Laut STM Report 2018 werden etwa 33.100 englischsprachige Fachzeitschriften und weitere 9.400 nicht-englischspra- chige Zeitschriften publiziert. Diese über 40.000 Titel werden von weltweit mehr als 10.000 Verlagen herausgegeben. Jährlich werden ca. drei Millionen Artikel veröffentlicht.4 Die Verlagslandschaft ist dabei sehr divers. Es gibt einige große kommerzielle Verlage, die hunderte oder sogar tausende Zeit- schriften herausgeben. Daneben gibt es zahlreiche kleinere Verlage sowie Fachgesellschaften und immer öfter auch wissenschaftliche Einrichtungen, die Publikationen über eigene Universitätsverlage und auf Zeitschriften- plattformen herausgeben. Viele Verlage sind in Interessensverbänden organisiert, die verschiede- ne Schwerpunkte haben. Die Open Access Scholarly Publishers Association 4 Rob Johnson, Anthony Watkinson und Michael Mabe, »The STM  Report: An Overview of Scientific and Scholarly Publishing«, 5.  Aufl. (International Association of Scientific, Tech- nical and Medical Publishers, Oktober 2018), zuletzt geprüft am 08.01.2020, https://www. stm-assoc.org/2018_10_04_STM_Report_2018.pdf, 1968–2018 Celebrating the 50th Anni- versary of STM.
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Publikationsberatung an Universitäten Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Titel
Publikationsberatung an Universitäten
Untertitel
Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Autoren
Karin Lackner
Lisa Schilhan
Christian Kaier
Verlag
transcript Verlag
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8394-5072-7
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Wissenschaftliches Publizieren, Publikationsberatung, Bibliothek, Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Universität, Verwaltung, Wissenschaft, Bildung
Kategorie
Medien
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