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Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
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Publizieren in wissenschaftlichen Zeitschriften 71 Editors arbeiten, die die beschriebenen Aufgaben koordinieren oder durch- führen und den Inhalt verlagsseitig planen. Viele Zeitschriften haben gewisse Hierarchien innerhalb ihrer Heraus- gebergremien (Editorial Boards), auf der einen Seite beispielsweise die Chief Editors, die die Zeitschrift repräsentieren und überblicken, in manchen Fällen auch die Editors aussuchen, die sich dann um einzelne Manuskripte kümmern, die aber  – in anderen Fällen  – nicht unbedingt in das Tagesge- schäft involviert sind. Weiterhin sind in jedem Fall Editors eingebunden, die aufgrund ihrer fachlichen Expertise den Begutachtungsprozess, besonders die Suche nach geeigneten Reviewern, durchführen und am Ende die Ent- scheidungen über die Publikation fällen. Dabei werden die verschiedenen Termini (z.  B. Chief Editor, Managing Editor, Handling Editor, Associate Editor, Topical Editor) von verschiedenen Zeitschriften unterschiedlich ge- handhabt, sodass eine genaue Zuschreibung der Rollen zu einzelnen Begrif- fen nicht möglich ist. 6.3 Gutachterinnen und Gutachter Gutachterinnen und Gutachter bzw. Reviewer sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die aufgrund ihrer fachlichen Expertise von Editors angefragt werden, Manuskripte inhaltlich zu evaluieren. Im Laufe des Peer- Review-Verfahrens müssen die Reviewer das eingereichte Manuskript voll- ständig lesen und ihr Feedback dazu in einem Report und/oder in Kommen- tarform abliefern. Meist werden sie auch nach einer Empfehlung hinsichtlich einer Ablehnung, Überarbeitung bzw. Akzeptanz des Manuskripts befragt. • Beim Double Blind Peer Review kennen die Reviewer die Identität der Au- torinnen und Autoren nicht, und auch umgekehrt ist diesen die Identität der Reviewer unbekannt. • Beim Single Blind Peer Review kennen die Reviewer die Identität der Auto- rinnen und Autoren, aber nicht umgekehrt. • Beim Open Peer Review sind in manchen Fällen die Identitäten aller Betei- ligten bekannt. Allerdings kann sich hierbei »offen« auch auf den Inhalt der Gutachten und nicht auf die Identität der Reviewer beziehen.38 38 Vgl. Tony Ross-Hellauer, »What is Open Peer Review? A Systematic Review«, F1000Research  6 (2017), doi:10.12688/f1000research.11369.2
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Publikationsberatung an Universitäten Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Titel
Publikationsberatung an Universitäten
Untertitel
Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Autoren
Karin Lackner
Lisa Schilhan
Christian Kaier
Verlag
transcript Verlag
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8394-5072-7
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Wissenschaftliches Publizieren, Publikationsberatung, Bibliothek, Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Universität, Verwaltung, Wissenschaft, Bildung
Kategorie
Medien
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