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Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
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Nicole Föger154 Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ) haben 2013 eine Umfrage mit mehr als 3.000 Wissenschaftlerinnen und Wissen- schaftlern durchgeführt.6 Ein Teil der Fragen beschäftigte sich mit Fragen zu wissenschaftlichem Fehlverhalten: Forschende wurden befragt, ob sie bestimmte inakzeptable Verhalten beobachtet und/oder selbst begangen ha- ben. Ein hoher Anteil der Befragten hat angegeben, dass sie Autorschaften ohne tatsächlichen Beitrag unter Kolleginnen und Kollegen beobachtet (47  %) oder selbst eingefordert haben (2  %). 24  % gaben an, nicht gewährte Autor- schaften trotz Beitrages beobachtet zu haben. Das bedeutet sehr häufig, dass vor allem Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler nicht als Autorinnen und Autoren auf Publikationen aufscheinen. Wie ein- gangs erwähnt, sind Publikationen die Währung der Forschenden. Daher ist auch die Anzahl der Publikationen wichtig, sodass Autorschaften natürlich wünschenswert und notwendig und damit eines der wichtigsten Themen in- nerhalb des Publikationsprozesses sind. Es gibt internationale Richtlinien zu Autorschaften, so zum Beispiel jene des International Committee of Medical Journal Editors (ICMJE)7, die jährlich im Dezember aktualisiert werden. Folgende vier Kriterien begründen demnach eine Autorschaft: • wesentliche Beteiligung an der Erarbeitung der Fragestellung oder der Durchführung des Forschungsvorhabens oder der Analyse/Interpreta- tion der Ergebnisse; UND • Erstellung des Entwurfs des Manuskripts oder dessen kritische inhalt- liche Überarbeitung; UND • Zustimmung zur Letztversion des Manuskripts; UND • Übernahme der Verantwortung, dass alle Fragestellungen zu Sorgfalt und Integrität in jedem Teil der Arbeit ausführlich untersucht und ge- klärt wurden. 6 Siehe Jörg Neufeld, Sybille Heinze und Stefan Hornborstel, Bericht zur Befragung des wis- senschaftlichen Personals an österreichischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungsein- richtungen, iFQ Bericht (Berlin, 2014), doi:10.5281/zenodo.17854 7 www.icmje.org/recommendations/
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Publikationsberatung an Universitäten Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Titel
Publikationsberatung an Universitäten
Untertitel
Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Autoren
Karin Lackner
Lisa Schilhan
Christian Kaier
Verlag
transcript Verlag
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8394-5072-7
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Wissenschaftliches Publizieren, Publikationsberatung, Bibliothek, Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Universität, Verwaltung, Wissenschaft, Bildung
Kategorie
Medien
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