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Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Seite - 183 -
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Open-Access-Finanzierung 183 lung des Publikationswesens gewährleisten. Gleichzeitig dürfen sie keine neuen finanziellen Barrieren aufbauen, müssen nachhaltig und langfristig finanzierbar sein. Dazu gehören auch die Anforderungen, die sie intern an Bibliotheken und an die etablierten Finanzierungsstrukturen des Subskrip- tionssystems stellen: Wie sind Etats verteilt, wie weit und unter welchen Bedingungen lassen diese sich an die neuen Anforderungen anpassen? Im Gegensatz zum Geschäftsmodell sollten bei einem Open-Access-Finanzie- rungsmodell Finanzflüsse sowie Gewinne und Erfolge aus der Perspektive von Wissenschaftseinrichtungen betrachtet werden. Auf den folgenden Seiten werden existierende Geschäftsmodelle vorge- stellt und ihre Vor- und Nachteile diskutiert, ohne dass damit ein Anspruch auf Vollständigkeit verbunden sein könnte. Der Fokus liegt zweckorientiert auf den Kategorien zwei und drei, wobei das APC-Modell und dessen Va- rianten intensiv beleuchtet werden. Es ist schlicht am weitesten verbreitet und bestimmend für die gegenwärtige Open-Access-Finanzierung. Auch ein gewisser Schwerpunkt auf Zeitschriften ist dieser Realität geschuldet. Und dass weder Realität noch ein dynamischer Markt sich rückstandsfrei in star- ren Kategorien abbilden lassen, sollte auch ohne detaillierte Darstellung all- seits bekannt sein: Es gibt durchaus Formate, die ergänzend mehrere Mo- delle nutzen. Was dies für Bibliotheken bedeutet und welche Aufgaben daraus entste- hen, wird im Anschluss beleuchtet. 1 Modelle: Author-Pays (APC-Modell) Das Author-Pays-Modell funktioniert nach einem einfachen Grundprinzip: Autorinnen bzw. Autoren, die einen Open-Access-Artikel in einer wissen- schaftlichen Fachzeitschrift veröffentlichen möchten, müssen dafür eine Publikationsgebühr bezahlen, die sogenannten Article Processing Charges (APC). Sie erhalten eine Rechnung, sobald der Artikel zur Veröffentlichung akzeptiert wurde. Deren Begleichung ist die Voraussetzung für die anschlie- ßende Publikation des Beitrags.3 Die Höhe der APC (von manchen Verlagen 3 In dieser Hinsicht unterscheiden sie sich also nicht von den Page Charges, die bei Sub- skriptionszeitschriften gar keine Seltenheit sind und von den Autorinnen bzw. Autoren als Bearbeitungsgebühr gezahlt werden müssen, auch wenn der Artikel später hinter einer
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Publikationsberatung an Universitäten Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Titel
Publikationsberatung an Universitäten
Untertitel
Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Autoren
Karin Lackner
Lisa Schilhan
Christian Kaier
Verlag
transcript Verlag
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8394-5072-7
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Wissenschaftliches Publizieren, Publikationsberatung, Bibliothek, Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Universität, Verwaltung, Wissenschaft, Bildung
Kategorie
Medien
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