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Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
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Stefan Schmeja, Marco Tullney212 lichungen, die erst nach einem Zeitverzug (Embargo) frei zugänglich werden (in der Regel durch eine Zweitveröffentlichung in einem Repository, »Green Open Access«). Dies gilt unabhängig davon, ob verschiedene Formen von Open Access (z.  B. »gold« und »grün«) gleichranging in eine Open-Access-Quo- te zusammengerechnet werden oder ob die verschiedenen Anteile getrennt voneinander ausgewiesen werden. Klarer formuliert und damit einfacher ad- aptierbar für ein Open-Access-Monitoring sind die Open-Access-Vorgaben im aktuellen »Plan  S«37 zahlreicher Förderorganisationen, bei denen unmittelba- rer Open Access (ohne Zeitverzug zwischen Erst- und Zweitveröffentlichung) eingefordert wird (Repository-Veröffentlichungen werden nur akzeptiert, wenn sie zeitgleich mit der Erstveröffentlichung und unter vorgegebenen freien Lizenzen erscheinen). Doch auch hier sind Messprobleme zu lösen, insbesondere die korrekte Erfassung des Veröffentlichungsdatums. 3 Verhältnis von Publikationsmonitoring und  Publikationsberatung Publikationsmonitoring als unmittelbares Thema spielt, abgesehen von kon- kreter Beratung rund um das an der Hochschule verwendete Forschungs- informationssystem, in der Publikationsberatung an Bibliotheken eine eher untergeordnete Rolle. Kenntnis über den Publikationsoutput von Fachbe- reichen, Instituten und individuellen Forschenden ist aber eine wichtige Grundlage für eine informierte Beratung, z.  B. in Hinblick auf Sichtbarkeit (von Publikationen, Forschenden, Einrichtungen) und Open-Access-Poten- ziale. Mit der entsprechenden Datengrundlage kann die Open-Access-Quote von Institutionen und Individuen bestimmt und in Verhältnis zu politischen Zielen gesetzt werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können gezielt auf nicht ausgeschöpfte Zweitveröffentlichungsmöglichkeiten oder die Bedeutung von Abkommen mit bestimmten Verlagen hingewiesen wer- den. Häufig entstehen Beratungskontakte aus konkreten Fragestellungen heraus, beispielsweise zur Erfüllung von Fördererauflagen, und können derfallen von Publikations- und Messdatum. Vgl. die längeren Ausführungen in Marco Tullney, »Wie messen wir unseren Open-Access-Anteil?« in Der Schritt zurück als Schritt nach vorn  – Macht der Siegeszug des Open Access Bibliotheken arbeitslos? (s. Anm.  5). 37 https://www.coalition-s.org
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Publikationsberatung an Universitäten Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Titel
Publikationsberatung an Universitäten
Untertitel
Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Autoren
Karin Lackner
Lisa Schilhan
Christian Kaier
Verlag
transcript Verlag
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8394-5072-7
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Wissenschaftliches Publizieren, Publikationsberatung, Bibliothek, Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Universität, Verwaltung, Wissenschaft, Bildung
Kategorie
Medien
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