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Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
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Publikationsmonitoring 213 dann genutzt werden, um auf weitere Open-Science-Themen und -Angebote hinzuweisen.38 Publikationsdaten können bei der Identifikation von Schlüs- selakteuren helfen, die als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren genutzt werden können, da sie viele Publikationen oder viele Co-Autorschaften auf- weisen oder auch viele Doktorandinnen und Doktoranden betreuen. Neben der eigenen Auswertung ist ein weiterer Aspekt die Beratung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu eigenen bibliometrischen Analysen, die durch Forschungsinformationssysteme und Suchmaschinen wie Google Scholar stark erleichtert werden (siehe dazu auch den Beitrag »Bibliometrie« in diesem Band). Dem oftmals fragwürdigen Gebrauch von Indikatoren, wie etwa dem Heranziehen des Journal Impact Factor zur Be- wertung von einzelnen Publikationen oder deren Autorinnen und Autoren, sollte dabei mit einem Hinweis auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Metriken (»responsible metrics«) begegnet werden.39 Eine wichtige Rolle beim Publikationsmonitoring an Bibliotheken spielen Personenidentifier, zunehmend auch institutionelle Identifier. Die Notwen- digkeit, für das Publikationsmangement Forschende mit gleichen oder ähnli- chen Namen zu unterscheiden, und andererseits Namensvarianten, Namens- änderungen oder unterschiedliche Schreibweisen (insbesondere bei Personen aus Kulturkreisen mit nicht-lateinischen Schriftsystemen) derselben Person zuzuordnen, hat zur Einführung verschiedener eindeutiger Identifier geführt. Hier treffen sich die Anforderungen der Universitäten und Forschungsein- richtungen nach einer möglichst lückenlosen Erfassung des Publikationsout- puts mit den Wünschen der Forschenden nach Sichtbarkeit und korrekter Zu- ordnung. Die ORCID iD40 als Identifier für Forschende ist mittlerweile weit verbreitet, ist in Forschungsinformationssysteme integriert und wird von zahlreichen Zeitschriften bei der Einreichung verlangt, ebenso wie von et- lichen Förderern bei der Antragstellung. Anders als bei zentral vergebenen Identifiern wie GND oder Researcher ID spielt im ORCID-System die Person selbst eine zentrale Rolle, da sie eine ORCID iD selbst beantragen muss und in 38 Vgl. Ina Blümel et al., »Open Science und die Bibliothek  – Aktionsfelder und Berufsbild«, Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare 72, Nr.  2 (2019), doi:10.31263/voebm.v72i2.2808 39 Vgl. Reingis Hauck, »Responsible Metrics  – Verantwortlicher Umgang mit Metriken« (2019) in Handbuch Qualität in Studium, Lehre und Forschung, doi:10.15488/4906 40 https://orcid.org/
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Publikationsberatung an Universitäten Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Titel
Publikationsberatung an Universitäten
Untertitel
Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Autoren
Karin Lackner
Lisa Schilhan
Christian Kaier
Verlag
transcript Verlag
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8394-5072-7
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Wissenschaftliches Publizieren, Publikationsberatung, Bibliothek, Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Universität, Verwaltung, Wissenschaft, Bildung
Kategorie
Medien
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