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Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
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Stefan Schmeja, Marco Tullney214 der Regel auch für die Pflege des Profils verantwortlich ist. Was manche als umständliche oder unnötige Arbeit empfinden mögen, hat den großen Vorteil der Kontrolle über die eigenen Daten und darüber, was öffentlich geteilt wird. Bibliotheken sind hier nicht nur mit allgemeinen Informationen zu ORCID ge- fragt, sondern auch mit Hilfe bei ganz konkreten Fragestellungen. Weniger verbreitet als für Personen sind bislang Identifier für wissen- schaftliche Einrichtungen, obwohl hier das Problem ähnlich offensichtlich ist. Das Kursieren von Kurz- und Langformen, Abkürzungen, offiziellen und eigenen Übersetzungen, Namensänderungen etc. führt dazu, dass manche Einrichtungen mit 50 und mehr unterschiedlichen Bezeichnungen in Publi- kationen auftauchen. Auch die im Deutschen üblichen Umlaute verursachen Ansetzungsprobleme im internationalen Publikationswesen. Dementspre- chend schwierig ist die vollständige und korrekte Erfassung von Publika- tionen einer Einrichtung. Viele Einrichtungen haben bereits darauf reagiert und Richtlinien (Publikationsrichtlinien, Affiliation policies oder anders genannt) erlassen, in denen die Schreibweise der Institution verbindlich für unterschiedliche Zwecke festgelegt ist.41 Datenbanken wie Scopus oder Web of Science verwenden dafür interne Identifier. Neben diese schon länger be- stehenden sowie den kommerziellen Ringgold Identifier42 ist kürzlich ROR (Research Organization Registry)43 als communitygesteuertes Projekt getre- ten, das von der California Digital Library, Crossref, DataCite und Digital Science getragen wird. Für die Publikationsanalyse auf institutioneller Ebe- ne ist eine korrekte Zuordnung von Veröffentlichungen zur Einrichtung der Autorinnen und Autoren unerlässlich. In der Publikationsberatung ist vor allem der Verweis auf eine bestehende Richtlinie oder der Hinweis auf eine möglichst einheitliche und eindeutige Angabe der Institution gefragt. Fazit Publikationsmonitoring ist ein zunehmend wichtiges Aufgabenfeld inner- halb von Bibliotheken und darüber hinaus. Eine möglichst offene, vernetzte Ausgestaltung von Datenquellen und Analysen, die zu einer erhöhten Trans- 41 Etwa die Richtlinie der TU München, https://mediatum.ub.tum.de/publikationsrichtlinie 42 https://www.ringgold.com/ringgold-identifier/ 43 https://ror.org/
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Publikationsberatung an Universitäten Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Titel
Publikationsberatung an Universitäten
Untertitel
Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Autoren
Karin Lackner
Lisa Schilhan
Christian Kaier
Verlag
transcript Verlag
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8394-5072-7
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Wissenschaftliches Publizieren, Publikationsberatung, Bibliothek, Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Universität, Verwaltung, Wissenschaft, Bildung
Kategorie
Medien
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