Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Medien
Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Seite - 219 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 219 - in Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services

Bild der Seite - 219 -

Bild der Seite - 219 - in Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services

Text der Seite - 219 -

Bibliometrie als Thema in der Publikationsberatung 219 lauben. Dieser Beitrag soll Grundlagen, Ziele und wichtige Kennzahlen von Bibliometrie, aber auch Bedenken und Kritikpunkte ihres Einsatzes über- blicksartig darstellen. Um die Bedeutung von Bibliometrie in der Praxis der Publikationsberatung zu veranschaulichen, wird abschließend der Ablauf einer bibliometrischen Analyse beispielhaft geschildert. 1 Was ist Bibliometrie? Bibliometrie hat das Ziel, schriftliche wissenschaftliche Publikationen quan- titativ messbar zu machen, und ist ein Teilbereich der Szientometrie, die sich mit der quantitativen Untersuchung von Wissenschaft beschäftigt. Auf Basis von Publikations- und Zitationsdaten kann etwa die Entwicklung von Forschungsaktivitäten im Laufe der Zeit, ihre Internationalisierung und die Bildung und Veränderung von Forschungsnetzwerken durch Historikerin- nen und Historiker sowie Soziologinnen und Soziologen wissenschaftlich erforscht werden.5 Mithilfe bibliometrischer Messungen kann der Forschungsoutput quan- tifiziert sowie dessen Wahrnehmung (Resonanz) untersucht werden, indem die Häufigkeit von Zitationen der Publikationen ausgewertet wird. Von der Anzahl der Verweise und Zitate wird auf die Bedeutsamkeit einer wissen- schaftlichen Publikation geschlossen. Dabei müssen jedoch auch Faktoren wie die jeweilige wissenschaftliche Disziplin berücksichtigt werden, da sich Wissenschaftszweige in ihren Zitations- und Publikationsgewohnheiten unterscheiden. Ohne Normalisierung ist ein fachübergreifender bibliome- trischer Vergleich daher nicht sinnvoll möglich.6 Eine wichtige Vorausset- zung bibliometrischer Analysen ist weiters die eindeutige Identifizierbarkeit von Publikationsmedium (Zeitschrift), konkreter Publikation, Autorinnen bzw. Autoren und deren institutioneller Zugehörigkeit (Affiliation). Bibliometrische Messungen können auf folgenden Ebenen durchgeführt werden: 5 Vgl. Yves Gingras, Bibliometrics and Research Evaluation: Uses and Abuses, History and founda- tions of information science (Cambridge, Massachusetts, London, England: The MIT Press, 2016), 14–18. 6 Vgl. Rafael Ball, Bibliometrie: Einfach  – verständlich  – nachvollziehbar, Praxiswissen (Berlin: De Gruyter, 2014), 20.
zurück zum  Buch Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services"
Publikationsberatung an Universitäten Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Titel
Publikationsberatung an Universitäten
Untertitel
Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Autoren
Karin Lackner
Lisa Schilhan
Christian Kaier
Verlag
transcript Verlag
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8394-5072-7
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Wissenschaftliches Publizieren, Publikationsberatung, Bibliothek, Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Universität, Verwaltung, Wissenschaft, Bildung
Kategorie
Medien
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Publikationsberatung an Universitäten