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Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
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Sichtbarkeit und Auffindbarkeit wissenschaftlicher  Publikationen 239 1.1 Akademische soziale Netzwerke Grundsätzlich stellt sich bei dem Thema der Selbstrepräsentation im Internet nicht die Frage, ob man eine solche aufbauen möchte oder nicht. Es bedarf nicht der aktiven Beteiligung einer Wissenschaftlerin bzw. eines Wissen- schaftlers, um in akademischen sozialen Netzwerken6 (im Folgenden ASN abgekürzt) ein Online-Profil zu erhalten. Durch das automatische Durchsu- chen und Aggregieren wissenschaftlicher Literatur bzw. deren Metadaten, aber auch durch Ko-Autorschaft gelangen Publikationen in ASN. Es ist da- her im Sinne einer Pflege des eigenen Auftritts im Internet notwendig, sich mit diesem Thema zu befassen. Diese automatisch erstellten Online-Profi- le von Forschenden sind unvollständig, teilweise aber auch redundant und nicht kuratiert. Die Selbstrepräsentation im Internet diesem automatisier- ten Prozess zu überlassen, kann dem eigenen Image eher schaden als nützen. Diese »Dummy«-Profile gilt es selbst in die Hand zu nehmen und aktiv zu bearbeiten, ergänzen bzw. korrigieren. Wenn man die Mitgliederzahlen be- trachtet  – beispielsweise haben über 5.000 Mitglieder auf ResearchGate die Zugehörigkeit, auch Affiliation genannt, zur Universität Graz angegeben  – wird offensichtlich, dass man sich dem Phänomen ASN nicht verschließen kann. Besonders für Early Career Researchers, die einen Hauptteil der Kun- dinnen bzw. Kunden einer Publikationsberatung ausmachen, ist die On- line-Vernetzung innerhalb der Community besonders wichtig, während eta- blierte Forscherinnen und Forscher meistens ihr eigenes Netzwerk bereits aufgebaut haben. Auch wenn die Reputation von Forschenden nach wie vor maßgeblich von der Zugehörigkeit zu einer Institution und der traditionellen Publikationstä- tigkeit bestimmt wird, ergänzt eine umfangreiche Online-Präsenz die Wahr- nehmung und rundet das Bild der Wissenschaftlerin und des Wissenschaft- lers ab. In ASN können nicht nur Publikationen nachgewiesen werden: Auch die Teilnahme an Konferenzen, die Abhaltung von Vorträgen, die Tätigkeit als Gutachterin bzw. Gutachter sowie die Lehre können Erwähnung finden, lassen durch ihr Gesamtbild die Reputation steigen und erhöhen das Vertrau- en in die bzw. den Forschenden. Durch diese umfassende Online-Repräsen- 6 Akademische soziale Netzwerke wie beispielsweise ResearchGate, Academia.edu, Men- deley, Google Scholar, Humanities Commons.
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Publikationsberatung an Universitäten Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Titel
Publikationsberatung an Universitäten
Untertitel
Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Autoren
Karin Lackner
Lisa Schilhan
Christian Kaier
Verlag
transcript Verlag
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8394-5072-7
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Wissenschaftliches Publizieren, Publikationsberatung, Bibliothek, Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Universität, Verwaltung, Wissenschaft, Bildung
Kategorie
Medien
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