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Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
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Lisa Schilhan246 schungsgruppen und Projekten eine für Laien verständliche Pressemeldung formulieren. Diese können dann sowohl in Pressemedien wie auch sozialen Netzwerken geteilt werden. Darüber hinaus sind in den letzten Jahren eini- ge Zeitschriften und Online-Plattformen entstanden, die sich speziell dem Wissenstransfer von Forschung zur Gesellschaft (Science to Public) widmen. Manche dieser Publikationsmedien scheinen bei genauerer Betrachtung fragwürdig zu sein bzw. ähnelt die Bewerbung der angebotenen Dienst- leistungen manchmal jener von Predatory Journals (siehe dazu den Beitrag »Qualitätssicherung und Predatory Publishing« in diesem Band). In (Mas- sen-)Mails an Forschende wird das kostenpflichtige Verfassen von popu- lärwissenschaftlichen Artikeln beworben. Die bzw. der Forschende stellt hierfür die nötigen Informationen und Unterlagen zur Verfügung, während das Verfassen der Texte selbst von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Anbieter übernommen und die Artikel in der Zeitschrift bzw. auf der On- line-Plattform veröffentlicht werden. Je nach Leistungsumfang gibt es meist unterschiedliche Preismodelle. Hier gilt es, wie bei der Veröffentlichung von rein wissenschaftlichen Artikeln auch, sich die Zeitschrift bzw. Plattform vor der Inanspruchnahme dieser Services genau anzusehen und auf ihre Se- riosität und Qualität hin zu prüfen. 2 Academic Search Engine Optimization (ASEO) Der Druck, der auf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern lastet, im- mer mehr und in »einflussreicheren« Medien zu publizieren und ihre Pu- blikationen so sichtbar wie möglich zu platzieren, führt schließlich auch zur Frage, wie gut die Veröffentlichungen auffindbar sind. Es wird sogar von einer »Auffindbarkeitskrise« gesprochen, die durch einen »information overload« ausgelöst wurde.23 Die Suche nach wissenschaftlicher Literatur findet in der Regel in Onlinekatalogen von Bibliotheken, Literaturdatenban- ken oder in wissenschaftlichen Suchmaschinen wie Google Scholar statt. All diesen Suchsystemen liegt Software zu Grunde, deren Ziel es ist, die eingegebenen Suchbegriffe nicht nur zu finden, sondern auch so zu reihen, 23 Vgl. Peter Kraker, Maxi Schramm und Christopher Kittel, »Open Knowledge Maps: Visu- elle Literatursuche basierend auf den Prinzipien von Open Science«, Mitteilungen der VÖB 72, Nr.  2 (2019): 460–477, doi:10.31263/voebm.v72i2.3202
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Publikationsberatung an Universitäten Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Titel
Publikationsberatung an Universitäten
Untertitel
Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Autoren
Karin Lackner
Lisa Schilhan
Christian Kaier
Verlag
transcript Verlag
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8394-5072-7
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Wissenschaftliches Publizieren, Publikationsberatung, Bibliothek, Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Universität, Verwaltung, Wissenschaft, Bildung
Kategorie
Medien
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