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Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
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Gerald Lind264 erefördernden Faktoren im Wissenschaftssystem sind äußere Kennzeichen für die Nachhaltigkeit dieser Transformation die Generierung originärer Forschung und deren Einbringen in den fachspezifischen Diskurs. In den Salzburg II Recommendations heißt es hierzu: »The outcome of their research must testify to the originality of the research and be suitable for dissemina- tion within the scientific community.«15 Die Dissemination wissenschaftlichen Wissens erfolgt über universitäre Lehre, die Teilnahme an wissenschaftlichen Veranstaltungen und  – natürlich und vor allem  – Publikationen. 3 System von Förderebenen Auf Basis dieser grundsätzlichen Zielsetzungen und Überlegungen gilt für mich als Anbieter von überfachlichen Publikationskursen für Nachwuchsfor- scherinnen und -forscher die Prämisse: Kurse zu allgemein-wissenschaftlichen Schlüsselqualifikationen16 sind Zusatzangebote. Sie sind weder curricular vorgegeben noch im Kernbereich der Doktoratsausbildung  – der Forschung  – verortet und stehen in einem Abhängigkeitsverhältnis zu direkt im jeweili- gen Fachbereich verankerten vorgängigen Ebenen der Förderung. Die Basisebene für wissenschaftliche Nachwuchsförderung bildet aus mei- ner Perspektive die Arbeitsbeziehung zwischen Doktorandin bzw. Doktorand und Dissertationsbetreuerin bzw. -betreuer. Das Funktionieren oder Nicht- Funktionieren dieser Beziehung ist wesentlich für den Erfolg eines Disserta- tionsprojekts und, damit kausallogisch zusammenhängend, auch ein entschei- dendes Momentum für erfolgreiches Publizieren in der Dissertationsphase. Die zweite Ebene betrifft ein forschungsintensives Umfeld, in dem das Training von Nachwuchsforscherinnen und -forschern auf Basis konkreter Pu- blikationsprojekte erfolgt.17 Dies kann zum Beispiel in (geförderten) struktu- 15 EUA, Salzburg II Recommendations, 5. Der teilweise Fettdruck im Original wurde weggelas- sen (GL). 16 Gemeint sind hierbei disziplinenübergreifende wissenschaftliche Fähigkeiten/Skills wie beispielsweise Paper Writing (in the Natural Sciences, Humanities, Social Sciences), Pro- posal Writing, Good Scientific Practice, Hochschuldidaktik etc. 17 »In order to provide a fertile research experience, doctoral training should be concen- trated in research-intensive environments where excellence is fostered.«  – League of European Research Universities (LERU), Doctoral Degrees Beyond 2010. Training Talented
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Publikationsberatung an Universitäten Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Titel
Publikationsberatung an Universitäten
Untertitel
Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Autoren
Karin Lackner
Lisa Schilhan
Christian Kaier
Verlag
transcript Verlag
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8394-5072-7
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Wissenschaftliches Publizieren, Publikationsberatung, Bibliothek, Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Universität, Verwaltung, Wissenschaft, Bildung
Kategorie
Medien
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