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Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
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Gerald Lind276 kann allerdings die Häufigkeit seiner Zitierungen und damit seine biblio- metrisch erfassbare Signifikanz beeinflussen. Zwar heißt es in einem so zentralen Dokument wie der European Charta for Researchers,38 dass wissenschaftliche Leistungen  – insbesondere Publikatio- nen  – und wissenschaftliches Potenzial auch über Faktoren wie Forschungs- kreativität und Unabhängigkeit von einzelnen Mentorinnen bzw. Mentoren in den Blick genommen werden sollten: »This means that merit should be judged qualitatively as well as quantitatively, focusing on outstanding results within a diversified career path and not only on the number of publications.«39 Die Tendenz zur Quantifizierung ist jedoch letztlich so systemprägend, dass qualitative Kriterien nur noch durch dieses Prisma perspektiviert wer- den. So heißt es im Entwicklungsplan 2019–24 der Universität Graz: »Die Publikationskultur der Universität Graz ist qualitätsorientiert; sie liegt im Leiden-Ranking 2016 […] bei Betrachtung der 10  % weltweit meistzitierten Publikationen auf Rang 113 und ist damit in Österreich bei diesem wichtigen Indikator führend.«40 Es werden also Zahlen herangezogen, um die Qualität von Publikationen zu belegen: »10  %«, »meistzitiert«, »Rang 113«. Vor diesem Hintergrund können der h-Index einzelner Forschender und der Journal Impact Factor wissenschaftlicher Zeitschriften von Doktorandinnen und Doktoranden als eine mögliche Tendenz zu vorliegender wissenschaftli- cher Qualität gelesen werden, sollten jedoch nicht als ausschließliche Bewer- tungskategorien von Forschenden und Zeitschriften herangezogen werden. 6 Trainerin/Trainer und persönliche Erfahrungen Eigene Erfahrungen der Trainerin bzw. des Trainers und Erfahrungen ande- rer (Forschender/Kursteilnehmender) im Feld wissenschaftlichen Publizie- rens stellen eine mindestens ebenso wichtige Informationsquelle für Dok- 38 European Commission, The European Charter for Researchers. The Code of Conduct for the Recruitment of Researchers (Luxembourg: Office for Official Publications of the European Communities, 2005). 39 Ebd., 26. 40 Universität Graz, Hg., Entwicklungsplan 2019-24 (Graz: 2017), 8. Beim Verweis auf das Lei- den-Ranking ist folgende Fußnote angebracht: »Leiden Ranking 2016, Anteil jener Publi- kationen der Universität Graz, die im jeweiligen Forschungsbereich im selben Jahr zu den Top 10  % der meist zitierten Publikationen zählen«.
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Publikationsberatung an Universitäten Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Titel
Publikationsberatung an Universitäten
Untertitel
Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Autoren
Karin Lackner
Lisa Schilhan
Christian Kaier
Verlag
transcript Verlag
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8394-5072-7
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Wissenschaftliches Publizieren, Publikationsberatung, Bibliothek, Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Universität, Verwaltung, Wissenschaft, Bildung
Kategorie
Medien
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